Das müssen Familien vor dem Herbsturlaub auf Mallorca wissen

| Mallorca |
In den Herbstferien wird sich der Flughafen wieder mehr füllen.

In den Herbstferien wird sich der Flughafen wieder mehr füllen.

Foto: Ultima Hora

Die Herbstferien in zahlreichen deutschen Bundesländern stehen vor der Tür, für viele Familien ist dies die vorerst letzte Chance, noch einmal Wärme auf Mallorca zu erleben. im gesamten Oktober ist es möglich, bei etwa 24 Grad Wassertemperatur noch im Meer zu schwimmen, die Luftwerte steigen in der Regel über 25 Grad. Wer gegen das Coronavirus geimpft ist, genießt wieder eine relativ große Freizügigkeit.

Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es allerdings noch keine Impfung. Biontech und Pfizer arbeiten an einem entsprechenden Impfstoff. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) glaubt an die Zulassung im ersten Quartal 2022. Bis dieser dann verabreicht wird, könnten dann noch einige Monate vergehen.

Für Mallorca brauchen vollständig Geimpfte bei der Einreise keinen zusätzlichen Test. Das Online-Formular für den QR-Code muss jedoch weiter ausgefüllt werden. Wer nicht oder unvollständig geimpft ist, muss einen Antigentest machen. Die Testpflicht greift hier erst bei zwölf Jahren, was auch für die Wiedereinreise nach Deutschland gilt. In diesem Herbst gibt es also keine speziellen Hürden für Familienreisen in Spanien.

In manchen Fällen hilft Kindern auch ein Test nicht: Aida Cruises etwa bietet einige Kreuzfahrten im Winter ausnahmslos Menschen mit Corona-Impfung an.

Was passiert, wenn ein Kind in Quarantäne muss? Das kann daheim kurz vor dem Urlaub passieren, etwa weil ein anderes Kind aus der Schulklasse positiv getestet wurde – dann kann sich der Urlaubsbeginn verzögern. Mit entsprechenden Mehrkosten. Denn Anreise und Unterkunft lassen sich oft nicht mehr kostenlos umbuchen. Vor diesem Kostenrisiko schützt eine Reiserücktrittsversicherung, die ausdrücklich auch einen solchen Quarantänefall abdeckt.

Das Kind kann sich aber auch im Urlaub mit Corona infizieren oder zumindest als Kontaktperson unter Quarantäne gestellt werden. Das kann eine unfreiwillige Verlängerung des Urlaubs bedeuten.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, dem Kostenrisiko zu begegnen: Entweder deckt der Reiseveranstalter diesen Fall mit einer speziellen Covid-Versicherung ab. Ansonsten bietet sich der Schutz über eine private Reiseversicherung an, die auch den Quarantänefall abdeckt.

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