Buffet in einem Hotelrestaurant. | Archiv

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Für ungeimpfte Hotelgäste kann der Weihnachts- oder Neujahrsurlaub auf Mallorca derzeit zu einer kostspieligen Sache werden. Denn auch für die Innenräume von Restaurants in den Herbergen gilt, dass man nur mit dem EU-Impfzertifikat hereinkommt.

Die Mitarbeiter laden dort einen QR-Code herunter und können sehen, ob der Kunde hineindarf. Ob er getestet, geimpft oder genesen ist, erfahren sie nicht. Lediglich ein grüner Pfeil zeigt an, dass alles in Ordnung ist. Der traditionelle gelbe deutsche Impfpass wird grundsätzlich nicht akzeptiert.

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Für einen Ungeimpften kostet ein Antigentest in der Regel 30 Euro. Da summiert sich dann einiges, denn so ein Test gilt lediglich längstens 48 Stunden. Kostenlose Bürgertests gibt es in Spanien nicht. Bleibt man eine Woche, werden drei bis vier Tests fällig. Negativergebnisse aus preisgünstigen Test-Kits, die man in Apotheken erstehen kann, werden laut dem balearischen Gesundheitsministerium nicht akzeptiert, weil hier nicht ersichtlich wird, wann der Test gemacht wurde.

Sollte ein Hotel bei der Kälte auch einen Außen-Restaurantbereich haben, ist es dort wie in sämtlichen anderen Gastbetrieben mit einem Fassungsvermögen von über 50 Menschen nicht nötig, sein Zertifikat vorzuzeigen. Aber es kann einem dort der Seewind um die Nase pfeifen. Eine weitere Alternative ohne Zertifikat ist, sich das Essen aufs Zimmer bringen zu lassen.

Vor allem nach dem Weihnachtsfest vor Silvester und Neujahr zieht es traditionell viele Bundesbürger, die hier bei mehr Wärme und Helligkeit eine kleine Auszeit von der dunklen Kälte in der Heimat machen möchten, in Hotels auf die Insel.