Die Maskenpflicht wird in immer mehr Bereichen aufgehoben. | T. Ayuga

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Die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln in Spanien steht offenbar vor dem Ende. Medienberichten zufolge tritt am Mittwoch in Madrid der interterritoriale Gesundheitsrat zusammen. Dorthin werden Vertreter der Autonomieregionen entsendet. Allgemein wird erwartet, dass dort die Maßnahme beschlossen wird. Am Donnerstag kommt eine Sitzung der öffentlichen Gesundheitskommission hinzu, wo die gleiche Entscheidung erwartet wird.

In Spanien muss der Mund-Nasen-Schutz noch grundsätzlich in sämtlichen Zügen, öffentlichen Bussen und Flugzeugen getragen werden. Das gilt auch noch für Deutschland. Dort allerdings fällt die Maskenpflicht in Jets mit dem Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes am 1. Oktober weg. In Zügen und Bussen gilt sie dagegen weiter. In Ländern wie Österreich oder der Schweiz gilt schon seit Monaten in öffentlichen Verkehrsmitteln generell keine Maskenpflicht mehr.

Der Corona-Experte der spanischen Regierung, Fernando Simón, sagte schon vor einigen Tagen, dass die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehrsmitteln keinen Sinn mehr mache. Es sei "unlogisch", bei Konzerten oder Empfängen keine Masken mehr zu tragen, in Bussen oder Flugzeugen aber doch.

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Angesichts der zunehmenden Entspannung bezüglich der Corona-Pandemie waren in den vergangenen Monaten immer mehr Restriktionen weggefallen. In Spanien wird damit gerechnet, dass die Maskenpflicht in Krankenhäusern und Seniorenheimen beibehalten wird. Was die Apotheken anbelangt, ist noch unklar, zu welcher Entscheidung die Gesundheitspolitiker kommen werden.