Boot und Zuhause vor Puerto Portals versunken

| Puerto Portals, Mallorca | | Kommentieren
Jonny Smythe vor seiner "Maja" im Trockendock des Puerto Portals

Jonny Smythe vor seiner "Maja" im Trockendock von Puerto Portals.

Foto: Alejandro Sepúlveda

"Die 'Maja' war nicht nur mein Boot, sondern auch mein Zuhause", erzählt Jonny Smythe. Beides hat er im Meer vor Mallorca verloren. Sein Segelschiff sank am 11. September vor dem Strand Oratori bei Puerto Portals. Der 43-jährige Neuseeländer lebte seit sieben Jahren auf dem Schiff, das nun im Trockendock liegt. Nun läuft eine Spendenaktion für ihn.

Smythe ist in der englischsprachigen Gemeinschaft im Südwesten der Insel integriert. Er lebt derzeit bei einer Bekannten und versucht, seine "Maja" wieder seetauglich zu machen. Um die Schäden im Rumpf zu reparieren, braucht er die Hilfe von Profis. Der Schreiner schätzt die Kosten auf 10.000 Euro. 2240 Euro an Spenden kamen bereits zusammen.

Unklar ist nach wie vor, wie es zu dem Schiffbruch kam, warum die "Maja" gegen die Felsen lief. Jonny Smythe sagt, er habe seine "Maja" sogar mit zwei Ankern gesichert. An dem Tag herrschte zudem wenig Wind. Er sucht nun Zeugen des Hergangs.

Wer den Mann unterstützen möchte, findet die Spendenaktion hier. (cls)

Kommentar

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassen und eingeloggt sein.

* Pflichtfelder

Donald Duck / Vor über 4 Jahren

Ich möchte auch ein zu Hause auf Mallorca oder auf einer Yacht und bin zu faul um zu arbeiten. Bitte spendet mir auch und monatlich einen Check müsste ich auch noch haben.

Ayana / Vor über 4 Jahren

Es gibt viele Menschen mit universitaerer Ausbildung, guten Abschluessen und Berufen in Festanstellung, dreisprachig in Wort und Schrift, die hier auf der Insel ein Nettoeinkommen von ca. € 1.100 haben. Dass bezahlbarer und geeigneter Wohnraum und auch ein benoetigtes Fahrzeug sowie Lebensunterhalt damit kaum bestritten werden koennen liegt auf der Hand. In Anbetracht dessen, kann ich sehr wohl damit umgehen, dass Menschen ein Schiff als ihr Zuhause erkoren haben und bin mit Vorverurteilungen sehr vorsichtig.

Berger / Vor über 4 Jahren

Ich denke da will einer mit der Mitleidstour Kasse machen. Das Schiff ist nicht zu reparieren bzw. seetauglich zu machen, wenn es überhaupt noch seetauglich war. Versichert war es offensichtlich auch nicht. Ob das Ankern des Schiffes legal war ist auch fraglich. Der gute Mann sollte das einsehen und Spender dem kein Geld mehr hinterherwerfen. Wie wäre es wenn er korrekt eine Wohnung anmietet? Was aber möglicherweise am mutmaßlich fehlenden Einkommen oder am Willen, es zu erarbeiten, scheitern dürfte.

Heinz / Vor über 4 Jahren

Ein wirklich schönes Schiff. Wofür waren die 10.000 Euro nochmal gedacht? Für das Gutachten?