Mallorca-Freund Richard Branson als erster Zivilist mit Privatjet ins All gestartet

| Mallorca |
Der Multiunternehmer Richard Branson.

Der Multiunternehmer Richard Branson.

Foto: Virgin Group

Der unter anderem auf Mallorca im Hotelbereich aktive Milliardär Richard Branson ist als erster Zivilist mit einem Privatunternehmen ins All geflogen. Der 70-jährige Brite startete am Sonntag in New Mexico in seinem Raketenflugzeug "VSS Unity" Richtung All. Der Ausflug dauerte fast zwei Stunden.

Mit seiner Firma Virgin Galactic will Branson ab 2022 etwa kommerzielle Flüge in die Stratoshäre umsetzen. 200.000 Euro soll jeder Trip kosten, rund 600 Interessenten gibt es Medienberichten zufolge.

Anfang Mai hatte Branson vom Inselrat von Mallorca grünes Licht erhalten, die aus dem 15. Jahrhundert stammende Finca Son Valentí im Tramuntana-Gebirge in ein Luxus-Hotel umzuwandeln. Die Auflagen, die die Behörde stellte, betreffen vor allem den Landschaftsschutz. So muss Branson den Wald bewahren sowie die traditionellen Trockensteinmauern. Neue Mauern müssen ebenfalls in der althergebrachten Handwerkskunst errichtet werden. Auch sind die architektonisch wertvollen Elemente des denkmalgeschützten Anwesens zu erhalten.

Das Landgut Son Valentí, das eine Gesamtfläche von 464.560 Quadratmetern umfasst, befindet sich in Nachbarschaft des Anwesens Son Bunyola, das ebenfalls Branson gehört. Auch dort hatte der Magnat und Gründer der Plattenfirma sowie des Reisekonzerns Virgin bereits vor wenigen Monaten die Genehmigung erhalten, das Landgut in ein Luxus-Hotel zu verwandeln.

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5342 / Vor 11 Tage

Echt? War da jemand dabei von der Redaktion? Klar, habe das im Netz gesehen. Vorher aber auch schon Spaceshuttle&Co. Da kam mir der Aufwand und auch das Equipment ein klein wenig, freundlich gesagt, größer vor. Aber das ist alles ja relativ. War nun jemand dabei?

Kerstin / Vor 11 Tage

Das vermehrte Fliegen ins All sollte einmal untersucht werden,ob nicht DAS das Klima eher schädigt! Denn es werden "Schutzschichten" der Erde "durchbrochen",die wohl wichtiger sind,als ständig etwas in den Weltraum "zu schiessen".