ABBA-Sängerin Frida lebte lange auf Mallorca

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Abba-Sängerin Frida 1998 beim Golfen in Andratx.

Abba-Sängerin Frida 1998 beim Golfen in Andratx.

Foto: Pedro Prieto

Die angekündigte Wiedervereinigung der schwedischen Pop-Gruppe ABBA weckt Erinnerung an ein Mitglied des Quartetts, das sich der Insel sehr verbunden fühlt. Die Rede ist von der Sängerin Anni Frid Lyngstad, die von allen liebevoll "Frida" genannt wird.

Nach der Trennung des Quartetts vor über 20 Jahren und der Scheidung von ihrem Bandkollegen Benny Andersson heiratete sie 1992 den deutschen Prinzen Heinrich Ruzzo Prinz Reuß von Plauen, der 1999 einem Krebsleiden erlag.

Wie die spanische Tageszeitung Ultima Hora am Samstag berichtete, hatte das Paar eine Villa in Sa Mola bei Andratx gekauft. Dort führte die brünette Sängerin ein zurückgezogenes Leben.

Zu ihren engen Bekannten dort zählte Prinzessin Birgitta von Schweden, einer erklärten Liebhaberin der Insel. Die beiden Frauen wurden insbesondere beim gemeinsamen Golfspielen gesehen. Eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen Frida an einem gesellschaftlichen Ereignis auf Mallorca teilnahm, war die Preisverleihung im Golfclub Santa Ponça im Jahr 2002.

Eine weitere große Freundin auf der Insel ist Olga Bestard, die Frau des ehemaligen amerikanischen Konsularagenten Tumi Bestard. Diese erinnert sich: "Wir hatten viele schöne Momente mit Frida."

Ende der 1990er Jahre begann Frida sich mit Umweltfragen zu befassen. Es ist nicht bekannt, wann sie ihren Lebensmittelpunkt von Mallorca weg verlagerte. Heute lebt sie in Zermatt in der Schweiz und widmet sich weiterhin der Wohltätigkeit und der Musik.

Jetzt hat Frida gemeinsam mit ihren früheren Bandmitgliedern ein neues Album namens Voyage angekündigt. Die zehn neuen Songs werden am 5. November veröffentlicht, auch ein Konzert ist geplant.

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