TV-Tipp: Nach La Gomera und in die Mitte Spaniens

| Mallorca |
Landschaft bei Vallehermoso auf der Kanareninsel La Gomera.

Landschaft bei Vallehermoso auf der Kanareninsel La Gomera.

Foto: HR/Monika Birk

Einen Spanien-Nachmittag bietet das TV-Programm des Hessischen Rundfunks seinen Zuschauern am Sonntag, 21. November. Die Reisereportage „La Gomera. Die schönsten Wanderungen auf der Kanareninsel“ beginnt um 14 Uhr. Danach folgt um 14.45 Uhr „Spaniens spannende Mitte. Madrid, Toledo und die iberische Serengeti“.

La Gomera, die zweitkleinste der Kanarischen Inseln, sei das wildeste Eiland des Kanarischen Archipels, heißt es. Die Landschaften sind beeindruckend.

Mal geht es durch wüstenartige, steile Schluchten, mal durch mystischen Nebelwald, in dem Moose die Bäume verkleiden, dann wieder durch eine Felsklamm, die zu einem imposanten Wasserfall führt: Wer auf La Gomera wandert, wird ständig mit neuen Eindrücken belohnt.

Besonders imposant sind die Ausblicke im Nationalpark Garajonay: Der Aufstieg auf herrlichen Wanderpfaden endet nicht nur mit einer Aussicht über die Bergwelt La Gomeras - das Rundum-Panorama zeigt auch die Spitze von Spaniens höchstem Berg, des Teide auf Teneriffa. Sogar die Gipfel der Insel La Palma ragen durch das Wolkenmeer in den Himmel.

Kulinarische Entdeckungen wie die Variationen aus dem einheimischen Ziegenkäse, direkt beim Bauern genossen, eine aufregende Begegnung mit Pilotwalen und Delfinen auf einer Bootstour sowie die Faszination des "El Silbo", der Pfeifsprache der Guanchen, der kanarischen Ureinwohner, runden einen Aktivurlaub auf der Kanareninsel La Gomera ab.

Und darum geht es in „Spaniens spannende Mitte“:

Gran Via, Retiro-Park, Cibeles-Brunnen und Puerta del Sol – all das will man sehen, wenn man als Tourist in Spaniens Hauptstadt Madrid kommt. Komfortabel lassen sich die berühmten Avenidas mit ihren Prachtbauten aus dem 19. und 20. Jahrhundert bei einer City-Bus-Tour bestaunen. Das spart Kraft für abwechslungsreiche Spaziergänge an weniger bekannte Plätze in der Altstadt oder im Literatenviertel Huertas. Dort findet man verborgene Aussichtsterrassen mit Chill-out-Bars, trendige Restaurants, aber auch traditionelle Bodegas.

Einen Besuch wert ist in jedem Fall eine ganz besondere Fabrik: die königliche Teppichmanufaktur. Dort wird seit 300 Jahren mit wahrer Meisterhand gewebt, geknüpft und restauriert was die Wände der Schlösser Europas ziert. Den schönsten Ausklang einer Tour durch Madrid gibt es am ägyptischen Templo de Debod: grandioser kann der Blick auf den Sonnenuntergang über Madrid nicht sein!

Nur eine halbe Stunde mit dem Schnellzug entfernt liegt Toledo – und doch hat man den Eindruck, eine Zeitreise hinter sich zu haben. Die gut erhaltene Altstadt mit ihren engen Gassen, Klöstern und Kirchen entstand ab dem 13. Jahrhundert und schmiegt sich malerisch an einen Hügel, umrundet vom Fluss Tajo. Berühmt ist die Stadt vor allem, weil hier Muslime, Juden und Christen lange friedlich zusammen lebten. Die Stadt der drei Kulturen ist aber auch bekannt als Schwert- und Degenlieferant der einstigen Kreuzfahrer. Bis heute ist „Toledo-Stahl“ ein Markenzeichen.

Unberührte Natur in Spaniens Mitte zeigt der Film von Dagmar Hase im Nationalpark „Cabañeros“, auch Spaniens Serengeti genannt. Eine weite Steppe mit Herden von Hirschen und ganzen Kolonien von Gänse- und Mönchsgeiern. Jenseits dieser „Raña“, dieser flachen Ebene, umrahmen steile Schluchten wilde Bäche - ein ideales Gebiet für Wanderer.

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