In diesem Dorf auf Mallorca wurden seit 2017 die meisten illegalen Gebäude abgerissen

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Das Zentrum von Algaida kommt unauffällig daher.

Das Zentrum von Algaida kommt unauffällig daher.

Foto: Ultima Hora

Die meisten Abrisse von illegal auf ländlichem Grund errichteten Immobilien auf Mallorca sind seit dem Jahr 2017 in der Gemeinde Algaida erfolgt. Die dem Inselrat zugeordnete sogenannte "Agentur zur Verteidigung des Territoriums" (ADT) meldete am Mittwoch die Entfernung von 72 Konstruktionen.

Auf Platz 2 folgt Marratxí mit 45 Abrissaktionen vor Felanitx (30), Montuïri (25), Selva (21), dem Deutschen-Hotspot Artà (21), Pollença (18) und Andratx (16). In anderen von vielen Bundesbürgern bewohnten Gemeinden wie Calvià und Llucmajor wurde man dagegen nur kaum tätig: In der erstgenannten Kommune gab es bislang nur einen Abriss, in Llucmajor zwei.

Entdeckt die ADT, die auch Drohnen einsetzt, ein illegal auf ländlichem Grund ("suelo rústico") errichtete Konstruktion wie einen Schuppen, ein Haus oder einen Pool, bekommt der Besitzer zunächst die Möglichkeit, diese selbst auf eigene Kosten zu entfernen. Tut er das nicht, kommt in der Regel noch ein hohes Bußgeld hinzu.

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