In der Urbanisation Cala Romàntica in Manacor wurden 189 Wohnungen geplant. Der Bau war mehr als ein Jahrzehnt lang unterbrochen und wurde erst im vergangenen Jahr wieder aufgenommen. | Patricia Lozano

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Der Inselrat von Mallorca hat am Mittwoch eine Änderung des Territorialplans verabschiedet. Der Beschluss sieht vor, dass keine frei stehenden Einfamilienhäuser mehr in neu entstehenden Urbanisationen gebaut werden dürfen. Bestehende Urbanisationen sind nicht betroffen.

Der Plan sieht vor, dass auf bebautem Grund eine Wohndichte von mindestens 40 Einwohner pro Hektar (entspricht 10.000 Quadratmeter) bestehen müsse. So sollen kompakte Siedlungen entstehen und Zersiedlung verhindert werden. Gewünscht sind traditionelle Dorfhäuser mit in der Regel Mauern, die von zwei Besitzern geteilt werden, also unmittelbar aneinander grenzen.

Mit dem neuen Bebauungsplan können Siedlung nur noch um 30 Prozent wachsen, in Palma, Inca und Manacor sogar nur 20 Prozent. Insgesamt stehen auf Mallorca noch 600 Hektar Bauland zur Verfügung.

"Wir sind eine Insel, Land ist ein knappes Gut, das vor übermäßiger Bebauung geschützt werden muss", sagte die beim Inselrat für Bauland zuständige Dezernentin Maria Antònia Garcias. Sie betonte, dass "alle Entscheidungen im Einvernehmen mit den betroffenen Gemeinden getroffen wurden."

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(aktualisiert am 1. Januar 2022)