Galería Roy eröffnet eine Ausstellung von Waldo Balart

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Reduktion auf das Wesentliche: Werk von Waldo Balart.

Reduktion auf das Wesentliche: Werk von Waldo Balart.

Foto: Kiko Magán

Drei Jahre ist es her, dass die Galería Roy an der Plaça Pax 6 in Felanitx ihren Einstand gab – mit Werken des in Madrid lebenden Künstlers Waldo Balart. Die Ausstellung zeigte zugleich das Programm der neuen Galerie an: Bedeutende zeitgenössische Vertreter der konstruktiv-konkreten Kunst.

Diesen Samstag, 18. Dezember, wird in der Galerie erneut eine Schau mit Werken von Balart eröffnet. Ihr Titel „Die Kraft der Farben“. Anlass ist das gleichnamige Buch „Waldo Balart: Die Kraft der Farben“. Dieser hochwertige Kunstband ist vergangenen August im Verlag Kettler erschienen. Als Herausgeber firmieren Galerist Daniel Roy und Kiko Magán, der Balart in dessen Atelier bei der Erstellung des Buches assistierte. Gestaltet wurde der Kunstband übrigens von Otto Reitsperger. Der österreichische Künstler hat ebenfalls schon in der Galerie Roy ausgestellt.

Entsprechend dem Titel werden in Felanitx Highlights aus „Kraft der Farben“ gezeigt. Es sind Werke eines Künstlers, der 1931 in Kuba geboren wurde, der seine künstlerische Karriere in New York begann, wo er von 1959 bis 1962 am Museum of Modern Art Kunst studierte. Seine Werke befinden sich unter anderem in den ständigen Sammlungen des Museum of Modern Art in New York, des Museo Reina Sofía in Madrid und des Mondriaan-Hauses in Amersfoort.

Balart selbst hat seine künstlerische Tätigkeit einmal als „ethische Verpflichtung gegenüber dem Leben durch Ästhetik“ bezeichnet. Sein Werk hat er befreit von allem Nebensächlichen und Banalen, um verschiedene Empfindungen intellektueller und sinnlicher Natur zu vermitteln. Ein wesentliches Element ist die Geometrie, über die er sagt: „Der Ausdruck der Geometrie ist der humanste, den es gibt. Nur der Mensch kann sie verstehen und richtig nutzen.“ Ein weiteres Grundelement ist die Farbe, deren Wirkung er in seinen geometrischen Gemälden erkundet.

Für Balart ist das kein Selbstzweck: „Ich möchte, dass das resultierende künstlerische Bild den Betrachter dazu anregt, ein empfindsamer Nutzer zu werden, und ihm hilft, seinen eigenen Weg zur Erkenntnis zu gehen.“

Die Ausstellung kann bis Sonntag, 16. Januar 2022, besichtigt werden. Die Galerie ist donnerstags bis sonntags von 10 bis 13 Uhr geöffnet, auch an den Feiertagen.

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