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Mallorcas wichtigster Markttag, der "Dijous Bo" in Inca, hat am Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein wieder Hunderttausende Besucher angelockt. Nach Angaben lokaler Medien vor Ort waren bis zum Nachmittag rund 160.000 Schaulustige in den Straßen der zentralmallorquinischen Stadt unterwegs. Allerdings waren das 40.000 weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl der Marktstände belief sich auf 500, sie belegten rund acht Kilometer Straße. 200 der Stände bildeten einen traditionellen Bauernmarkt, die Verkäufer trugen Tracht. Aufgrund der Wirtschaftskrise wurde ingesamt weniger verkauft als sonst. Bei den Konsumenten saß das Geld demnach nicht allzu locker in der Tasche. 

Auch die Lokalpolitiker haben nicht gefehlt. Unmittelbar vor den spanischen Parlamentswahlen an diesem Sonntag, 20. November, nutzten viele von ihnen die Gelegenheit, sich noch einmal den Menschen zu zeigen, auf der Straße, zum Anfassen nah, egal von welcher Partei auch immer.

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Der balearische Agrarminister Biel Company fuhr mit der Bahn nach Inca. Er nutzte die Gelegenheit, um die Landschaft zu fotografieren und die Bilder in seinen Facebook-Account einzustellen. Dabei warb er für die Zugfahrt. Die öffentlichen Verkehrsmittel seien erste Wahl, um sich auf Mallorca zu bewegen, so Company.