20 Jahre Naturpark Mondragó

Demonstranten warnen vor Kürzungen im Umweltbereich

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Die Cala Mondragó aus der Luft.

Die Cala Mondragó aus der Luft.

Foto: Foto: Teresa Ayuga

Zwei Jahrzehnte ist es her, dass die Küsten von Buchten rund um die Cala Mondragó im Südosten von Mallorca unter Naturschutz gestellt wurden. Aus diesem Anlass veranstaltete der Naturpark bei Santanyí am Sonntag einen Tag der offenen Tür, zu dem auch einige Demonstranten erschienen.

Eine Gruppe von Teilnehmern der Kundgebung hielt ein Transparent gegen die Rotsift-Politik der Balearen-Regierung in die Höhe. Die Naturschützer forderten keine weiteren Einschnitte im Umweltbereich.

Der balearische Umweltminister Gabriel Company bekam das Plakat nicht zu Gesicht. Anders als angekündigt, konnte der Politiker aufgrund von Terminproblemen nicht zum Jubiläumsakt erscheinen.

An dem Tag der offenen Tür, den die Naturpark-Verwaltung organisiert hatte, beteiligten sich rund 200 Besucher. Die Veranstalter wiesen darauf hin, dass in den vergangenen Jahren die Beschilderung und die Informationstafeln in dem Park zugenommen haben, um Besucher über die ökologische Bedeutung zu informieren und ihnen den Zugang in die Naturregion zu erleichtern.

Der Naturpark Mondragó umfasst 766 Hektar Land, das meiste davon befindet sich in Privatbesitz. Das Naturschutzgebiet bietet mehrere Buchten mit kleinen Sandstränden, Felsklippen, Grotten und Kiefernwald sowie ein Informationszentrum. Im Sommer ist der Naturpark das Ziel von Urlaubern und Badegästen, die naturnahe Strände bevorzugen.

 

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