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In einem Pilotprojekt sollen an Palmas "Visitenkarte" zehn neue Palmen gepflanzt werden, um ihre Widerstandskraft gegen Parasiten zu testen. Die zehn Bäume sollen im Parc de la Mar vor der Kathedrale, im Festungsbollwerk Ses Voltes sowie vor der Seehandels Lonja gepflanzt werden. Sie ersetzen geschwächte oder bereits beseitigte Bäume, die zum Teil dem Roten Palmrüssler zum Opfer fielen.

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Zuständig für die Anpflanzung ist das städtische Grünamt  (Servicio Parques i Jardines). Die Mitarbeiter werden die neuen Bäume ganz speziell unter die Lupe nehmen, um zu sehen, wie sie das Umsetzen vertragen und wie widerstandsfähig sie sich gegen Parasiten zeigen. Der Rote Palmrüssler ist auf Mallorca zur Plage geworden und hat bereits viele Palmen absterben lassen.

Wie einer Pressemitteilung der Stadt zu entnehmen ist, werden alle anderen Palmen, die das Stadtbild an Palmas Meeresfront sowie in der Altstadt prägen, regelmäßig überprüft. Von Ihnen sei derzeit keine von dem Roten Palmrüssler befallen. Im Vorjahr sei eine befallene Palme entfernt worden, sechs weitere, die wegen ihres schwachen Wuches eine Gefährdung dastellten, seien ebenfalls beseitigt worden.

Das Bollwerk Ses Voltes unterhalb der Kathedrale von Palma wies früher ebenfalls mehr Palmen auf. Wo sie einst standen, gähnen heute Erdlöcher im Pflaster der Anlage. Dort sollen zwei neue Palmen angepflanzt werden. Vor der Seehandelsbörse Lonja war im jüngsten Sturm eine Palme entwurzelt worden, die offenbar ersetzt wird. Sieben Palmen werden im Parc de la Mar gepflanzt. Die Arbeiten sollen im Juni erfolgen.