Ein Richter aus Palma de Mallorca hat Haft für einen verurteilten Tierquäler angeordnet. Der Mann, der ein Pferd totgeprügelt hatte, war ursprünglich zu acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Seine Verteidigung forderte, dass er die Strafe in einer gemeinnützigen Organisation abarbeiten sollte.

Doch das Gericht ließ die Argument des Anwalts nicht gelten. Nach Ansicht des Richters hatte der Mann wissentlich brutal auf das Tier eingeschlagen und es damit getötet. Er sei verärgert gewesen, weil sein Pferd in einem Trabrennen schlecht abgeschnitten hatte, urteilte der Richter.

Der Mann hatte am 30. Dezember 2012 in einem Wutanfall auf das Pferd "Sorky" eingeschlagen. Das Tier war zuvor in einem Trabrennen im Hippodrom von Manacor unterlegen. Der Besitzer prügelte mehrfach auf das Tier ein, traf es dabei auch am Kopf. Das Pferd war daraufhin an einem Genickbruch gestorben.

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Der Tod von "Sorky" hatte 2012 inselweit für Empörung gesorgt. (cls)