Mallorcas Stauseen sind derzeit nur zu 28 Prozent gefüllt. | Foto: Archiv Ultima Hora

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Wegen der anhaltenden Trockenheit und dem sinkenden Grundwasserspiegel plant die Stadt Palma dieses Jahr den Ankauf von bis zu 12,6 Kubikhektometern entsalzenem Wasser von der Balearen-Regierung. Der städtische Wasserversorger Emaya will dafür insgesamt 5,7 Millionen Euro ausgeben. Ursprünglich wollte das Rathaus nur drei Millionen Euro bereitstellen.

Wegen der Dürre droht vor allem in Palma Wassermangel. Emaya-Sprecherin Neus Truyol betonte aber: "Die Wasserversorgung in der Stadt ist gesichert." Die Tarife sollen nicht erhöht werden. Neben dem entsalzenen Wasser will die Stadt auf Grundwasserbrunnen zurückgreifen. Ziel sei es, den Stauseen im Sommer kein Wasser zu entnehmen, damit sich diese langsam wieder auffüllen können. Derzeit sind die Becken Gorg Blau und Cúber nur zu 28 Prozent gefüllt.

Mallorca leidet seit Monaten unter der Trockenheit. Schon viel zu lange bleiben Niederschläge aus. Die Balearen-Regierung arbeitet an einem Aktionsplan, um den drohenden Wassermangel mit geeigneten Maßnahmen abzuwenden. (cze)

(Der Bericht ist Teil des Themas der Woche im neuen MM. Die vollständige Berichterstattung lesen Sie in der jüngsten Ausgabe (5/2015), erhältlich am Kiosk auf Mallorca, sowie an den Bahnhöfen und Flughäfen in Deutschland; oder auf E-Paper.)

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