Eines der Fotos, das in den sozialen Netzwerken kursierte. | R. U.

Der angebliche Tod einer Person durch einen Insektenbiss hat in den sozialen Netzwerken hohe Wellen geschlagen. Der Mann soll nach dem Biss einer Spinne ums Leben gekommen sein. Seitdem kursieren im Netz aufgeregte Postings um eine mögliche Präsenz von Giftspinnen auf Mallorca. Angereichert wurden die Posts und Kettennachrichten mit reichlich Bildern unappetitlich aussehender Bisswunden. "Was ist dran?" fragt die spanische Tageszeitung Ultima Hora in ihrer Donnerstagausgabe?

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Das Gesundheitsamt bestätigte zwar den Tod eines 77-Jährigen, sieht aber keinerlei Zusammenhang zu einem Insektenbiss, den der Mann drei Wochen zuvor erlitten hatte. Auch hätten seine Angehörigen nicht bestätigt, dass es sich um den Biss einer Spinne gehandelt hat.

Bei der Gesundheitsbehörde ruft man zu Ruhe auf. Es gebe keine Warnung vor gefährlichen Spinnen auf der Insel. Falls man gebissen wird, solle man sich ans Gesundheitszentrum wenden und nicht, wie in vielen aufgeregten Whatsapp-Nachrichten der vergangenen Tage, an die Uni-Klinik Son Espases. (cze)