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Fast ein Jahr nach dem das Meer vor der Insel Dragonera offiziell zum Bioreservat erklärt wurde, hat sich dort der Fischbestand wieder etwas erholt.

So waren der Riesenzackenbarsch und der Seebarsch vergangenes Jahr so gut wie gar nicht mehr gesehen worden. Nun tauchen die Fische wieder deutlich häufiger vor Mallorcas Nachbarinsel auf, berichten Taucher, die regelmäßig in dem Gebiet unterwegs sind.

Im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Balearen-Regierung ein neues Meeresschutzgebiet zwischen Mallorca und der vorgelagerten Insel Dragonera eingerichtet und ein entsprechendes Dekret erlassen. Das Areal umfasst 912 Hektar und ist rund um die Balearen bereits die achte Zone dieser Art. In allen geschützten Gebieten sind die Schleppnetzfischerei und das Sporttauchen mit Harpune verboten. Erlaubt ist lediglich der Fischfang mit traditionellen Methoden an der Meeresoberfläche. (mh)