Am Dienstag wurde an der Playa de Palma zudem noch einmal eine Rettungsübung durchgeführt. | Alejandro Sepúlveda

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Mit Ablauf des Monats Oktober wird an den meisten Stränden der Insel die Überwachung eingestellt. Das gilt auch für die fünf Stadtstrände von Palma, wo die Retter bereits Bilanz gezogen haben. Das Rathaus verweist darauf, dass die „Baywatcher” vor allem vorsorgend tätig sind. Die Zahl der echten Rettungseinsätze beschränkte sich in diese Saison auf 32. In fünf Fällen – nicht alle spielten sich im Wasser ab – kam jede Hilfe zu spät.

Die Rettungsschwimmer haben an der Playa de Palma, in Cala Estància, Ciutat Jardí, Can Pere Antoni und in Calamajor insgesamt 36.960 „Zwischenfälle” registriert, rund 400 mehr als im Vorjahr. In der Mehrzahl waren das Aufforderungen an Badegäste, sich an die geltenden Regeln zu halten.

In 1134 Fällen leisteten die Retter Erste Hilfe (Vorjahr 1681), 95 Betroffene mussten in eine Klinik eingewiesen werden. Insgesamt sieben Mal waren die Helfer mit Herzstillständen konfrontiert, zwei der Patienten konnten reanimiert werden. Fünf Menschen starben, zwei mehr als in der Saison 2016.

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Am Dienstag wurde an der Playa de Palma zudem noch einmal eine Rettungsübung durchgeführt. Für Aufsehen sorgte die Übung einer Haisichtung am Strand. Dabei ging es um die Koordination von Strandwächtern und Palma Aquarium zur Rettung des Tieres.