In ACIRE-Zonen dürfen nur autorisierte Anwohner und Zulieferer einfahren sowie Busse, Taxis, Rad-, Moped- und Motorradfahrer. | Joan Torres

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Palmas Bürgermeister José Hila (PSOE) hat angekündigt, die komplette Altstadt von Mallorcas Hauptstadt für Autofahrer zur verkehrsberuhigten ACIRE-Zone machen zu wollen. Das sagte der Politiker im Rahmen der europaweiten Mobilitätswoche, die am 22. September zu Ende gegangen ist.

Auf Mallorca fanden unter anderem Aktionstage zu Klimaschutz und Verkehr statt, die in einem "autofreien Tag" in Palmas Altstadt am Sonntag gipfelten. Im Rahmen des Globalen Klimastreiks findet am 27. September in der Altstadt auch eine Demonstration für Klimaschutz statt.

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Insgesamt gibt es bereits zehn Zonen der "Áreas de Circulación Restringida" in Palma - darunter die Avenida Antoni Maura von der Flughafenautobahn aus, die Calle Riera von der Rambla aus, das Mühlenviertel Es Jonquet in Santa Catalina sowie etliche Zonen in der Altstadt rund um die Calle Unió oder die Plaça de Santa Eulália.

Einfahren darf in die gesondert ausgeschilderten Zonen seit 2016 nur, wer sich dafür kostenpflichtig vom Rathaus eine Genehmigung ausstellen lässt. Verstöße werden per Kamera aufgezeichnet und mit einem Bußgeld von 90 Euro geahndet.

Hila kündigte an, die Maßnahme sei ein Teil des Klimaschutzprogramms der Stadt. Dazu zählt auch die Pflanzung von 10.000 Bäumen, die Eröffnung neuer Parks, die Erneuerung der Flotte des Verkehrsbetreibers EMT und die Bereitstellung von Park-and-Ride-Flächen.