Nicht der erste Korruptionsfall in einer Fahrschule. | Archiv

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Ein Fahrlehrer ist in Mallorcas Inselhauptstadt Palma wegen Korruption zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der Mitarbeiter einer bekannten Fahrschule hatte mindestens zehn Schülern die Fahrerlaubnis gegen die Zahlung einer Extra-Summe bis zu einer Höhe von 600 Euro angeboten.

Der Fahrlehrer behauptete dafür, einen engen Freund in der Verkehrszentrale zu haben, der sich um den Verwaltungsakt kümmere. Das Geld für die Ausstellung benötige er im Voraus.

Einige Schüler brachten das Vorgehen bei der Nationalpolizei zur Anzeige. Beim Gerichtsprozess am Montag in Palma war der Fahrlehrer geständig. Die Haftstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

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2017 gab es bereits einen ähnlichen Fall. Bei diesem arbeitete ein Fahrlehrer in zwei Fahrschulen in Palma tatsächlich mit einem Beamten des Verkehrsamts (DGT) zusammen. Zehn Fahrschüler hatten sich damals von ihren Prüfungen freigekauft.