Patrouillierende Beamte haben auch über Ostern wieder renitente Bürger wegen Verstößen gegen die Ausgangssperre verhaftet. | A. Sepúlveda

Während der Osterfeiertage sind auf Mallorca zwölf Personen festgenommen worden, weil sie sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen während des Covid-19-Alarmzustands gehalten haben.

Unter ihnen befand sich ein 56 Jahre alter Mann, der auf den Treppen zu Palmas Plaça Major aß, als Beamte ihn antrafen. Eine 48-jährige Frau wurde erwischt, als sie grundlos eine Allee entlangspazierte.

Ein 30-Jähriger versuchte in Palmas Altstadt patrouillierenden Polizeibeamten auszuweichen. Er konnte fliehen, wurde aber abgefangen und verhaftet. Nur Stunden später konnte auch ein 34-jähriger Mann vor dem Kongresspalast der Inselhauptstadt gestellt werden. Der Mann wurde bereits am 10. April verhaftet und hat etliche Vorstrafen.

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Sieben weitere Personen in Palma hatten verbotene Spaziergänge gemacht oder gemeinsam auf offener Straße geraucht und getrunken, unter anderem im Stadtviertel La Missió und der zentrumsnahen Calle General Riera.

Auch in Capdepera im Inselosten wurde ein Mann verhaftet hat, der sich auf einer öffentlichen Durchgangsstraße befand und vor kontrollierenden Beamten geflohen war. Er wurde festgenommen, da er nicht auf die wiederholten Anweisungen der Beamten hörte, nach Hause zu gehen.

Am Flughafen kontrollierte die Guardia Civil die Beweggründe für die Ein-und Ausreise von Passagieren auf Mallorca. Am Ostersonntag seien in Palma auf zwölf Flügen 64 Passagiere angekommen und 92 ausgereist. (dise)

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