Die Asiatische Hornisse macht sich gern über Honigbienen her. | Archiv, Agents de Medi Ambient

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Ein 54-jähriger Mann ist nach dem Stich einer Asiatischen Hornisse bei Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens gestorben. Die invasive Insektenart wurde 2015 erstmals auch auf Mallorca gesichtet.

Der tragische Vorfall ereignete sich nach Angaben der Rettungskräfte am Sonntag, als sich der Mann in der Nähe seiner Bienenstöcke aufhielt. Notärzte versuchten vergeblich, den Mann wiederzubeleben. Er starb noch vor Ort.

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Die Asiatische Hornisse wurde 2015 erstmals in Sóller gesichtet. Das 3,5 Zentimeter lange eingeschleppte Insekt macht sich mit Vorliebe über Honigbienen her. In der Region Sóller verloren Imker vor einigen Jahren ganze Bienenvölker.

Forscher der Balearen-Universität haben herausgefunden, dass die pure Anwesenheit ausreicht, um Bienen sogenannten oxidativen Stress zu verschaffen. Das heißt, die Insekten können schlechter auf Faktoren wie Parasiten, Krankheiten und Trockenheit reagieren. Mit Fallen, die Fischproteine enthalten, gehen die Wissenschaftler mittlerweile sehr erfolgreich gegen die Invasoren vor.

Für Menschen ist der Hornissenstich sehr schmerzhaft, aber in der Regel nicht gefährlich. Allergiker können allerdings an den Folgen sterben. (mais)