Lebensmittelkarten für arbeitslose Hotelmitarbeiter in Pollença

| Mallorca |
Gemeindemitarbeiterinnen mit Basislebensmitteln.

Gemeindemitarbeiterinnen mit Basislebensmitteln.

Foto: Ultima Hora

Hunderte Mitarbeiter von Hotels ohne Einkünfte sind in Pollença im Norden von Mallorca auf Lebensmittelkarten angewiesen. Die Menschen waren vor Ausbruch der Coronakrise von der spanischen Halbinsel in die Region gekommen, um dort im Tourismusgewerbe zu arbeiten. Nach Angaben der Gemeinde handelt es sich um mehr als 1000 bedürftige Personen.

In der noch laufenden Woche seien Lebensmittelkarten an 157 Familien vergeben worden, hieß es. Zwischen 150 und 200 befänden sich auf einer Warteliste. Mit den Karten können die Menschen in Supermärkten der Kette Eroski stark verbilligt bestimmte Basiswaren einkaufen.

Die Gemeinde ist sich sicher, dass 90 Prozent der Bedürftigen die Insel verlassen werden, sobald es genügend Flüge gibt. (it)

Kommentar

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Carneval / Vor etwa 1 Jahr

Schade, dass Sabine und ihre rechtspopulistischen Freunde noch nicht von der Insel verschwunden sind. Was wäre das für ein Segen für die vielen liebenswerten Menschen auf der Imsel.

Majorcus / Vor etwa 1 Jahr

Inselflucht könnte den ökologischen Kollaps verzögern. Qualifizierte sind in D jederzeit willkommen. Informatiker auch ohne Deutsch-Kenntnisse.

rolhoc / Vor etwa 1 Jahr

Mit einer Inselflucht habe ich gerechnet. Das Tourismusgewerbe erlitt bereits jetzt einen völligen Kahlschlag. Für viele Einheimische ist auch in Zukunft nicht mehr genügend Arbeit vorhanden. Siehe hierzu den Beitrag "Spanischer Minister bezeichnet Tourismus als nachrangig".

Sabine / Vor etwa 1 Jahr

Die Gemeinde ist sich sicher, dass 90 Prozent der Bedürftigen die Insel verlassen werden, sobald es genügend Flüge gibt. (it)

Willkommen im Ellebogenkommunismus. Zu Hause essen die Leute dann was??