Wie aus der beigefügten Grafik ersichtlich ist, ist die empfohlene Kapazität im Verhältnis zur maximalen Kapazität erheblich reduziert worden. | Rathaus

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Das Rathaus von Palma de Mallorca hat die zulässige Zahl der Strandbesucher an seinen fünf Playas deutlich abgesenkt. Die Berechnung erfolgte auf der Grundlage der Vorschrift, nach der der Abstand zwischen sich fremden Badegästen mindestens 1,5 Meter betragen muss.

Die bislang empfohlene Kapazität für Badegäste an den Stränden von Palma basierte auf dem Verhältnis der Sandfläche und der Besucherzahl. Seit der "Neuen Normalität" infolge der Corona-Pandemie wurden jedem Strandbesucher rund vier Quadratmeter Platz eingeräumt. Jetzt hat das Rathaus diese Größe rechnerisch auf sieben Quadratmeter erweitert und damit die empfohlenen zulässigen Obergrenzen in etwa halbiert.

Für die Playa de Palma war bisher ein Maximum von 27.600 Badegäste empfohlen worden. Jetzt sind es nur noch 15.771.

An den anderen Stränden sieht es wie folgt aus:

Cala Major: bisher 2200, jetzt 1275
Ciutat Jardí: bisher 2137, jetzt 1221
Can Pere Antoni (Palmas Stadtstrand beim Kongresspalast): bisher 1875, jetzt 1071
Cala Estància: bisher 687, jetzt 392

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Das Rathaus hat bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Zugangskontrollen eingerichtet. Auch unzulässige Zusammenballungen von Besuchern wurden vorerst nicht festgestellt (anders etwa in Portals Vells in Calvià, wo die Lokalpolizei teilweise den Zugang sperrte). Vielmehr appelliert Palmas Stadtrat an die individuelle Verantwortung der Bürger, die Mindesabstände einzuhalten.