Polizist rettet 14-Jährige in Cala d’Or vor dem Ertrinken

| Cala d’Or, Mallorca |
Toni Montserrat ist Polizist in der Gemeinde Santanyí.

Toni Montserrat ist Polizist in der Gemeinde Santanyí.

Foto: UH

Toni Montserrat, ein Lokalpolizist der Gemeinde Santanyí, hat eine 14-jährige Urlauberin auf Mallorca vor dem Ertrinken gerettet. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag, wie jetzt erst bekannt wurde. Die Jugendliche war in der Cala Esmeralda in Cala d'Or schwimmen gegangen und konnte nicht aus eigener Kraft wieder ans Ufer gelangen.

Ihre Mutter und Schwester wählten den Notruf. Mehrere Polizisten suchten nach dem Mädchen, da nicht genau klar war, wo sie sich befand. Toni Montserrat fuhr mit einem Mann vom Hafen in Cala d'Or raus aufs Meer, wo sie die 14-Jährige rasch entdeckten. Ihre Familie stand auf einem Felsen und machte die Retter auf die Stelle aufmerksam. Sie zogen die Jugendliche an Bord des Bootes und brachten sie nach Cala Gran.

Die Familie stammt aus Barcelona und bedankte sich recht herzlich bei dem Polizisten. Dieser wiederum erklärt, dass er nicht so schnell hätte reagieren können, wenn ihm im Hafen von Cala d'Or nicht geholfen worden wäre. (cls)

Kommentar

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Knacki / Vor etwa 1 Jahr

Schwimmen im Meer ist schön . Aber viel wichtiger als die Frage "wo komme ich bequem hinein ? "ist die Frage : " wo und wie komme ich wieder heraus ? " Besonders tückisch sind Stellen mit Strömungen parallel zur Küste oder gar ablandigen Strömungen . Erstens sieht man die nicht , zweitens treten die mitunter unerwartet auf . Es ist schön , zu erfahren , dass es in diesem Fall glimpflich ausgegangen ist .

Mette / Vor etwa 1 Jahr

Endlich eine gute Nachricht. Der Polizist hat rechtzeitig reagiert. Alles Gute!

petkett / Vor etwa 1 Jahr

Eine erfreuliche Nachricht in unerfreulichen Zeiten. Alles gute Mädel.

Stefan Meier / Vor etwa 1 Jahr

Man sollte aus Corona lernen und Schwimmen und Baden im Meer grundsätzlich verbieten. Man sieht ja wohin das führt. Jetzt ist nicht die Zeit für so etwas. Wenn man schon das Rauchen in der Öffentlichkeit verbietet, sollte das Gleiche auch für Fahrräder, Roller und Skateboards dienen. Die potentielle Gefahr dieses Sportgeräte wird unterschätzt! Aus Corona lernen! Die Menschen sollen sich gefälligst laufend bewegen.