Die Ankunftshalle des Flughafens wurde umgestaltet. Alle Passagiere passieren nun einen einzigen Ausgang, an dem sich eine von der Guardia Civil kontrollierte Zollstelle befindet. | UH

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Das Ankunftsterminal am Flughafen von Palma de Mallorca ist umgebaut worden, um die veränderten Vorschriften für die Zollkontrolle infolge des Brexit umsetzen zu können. Es gibt nun nur noch einen Ausgang, die Seitenausgänge B und D wurden eliminiert.

Nach Angaben von Flughafenbetreiber Aena wurde der Bereich für die Zollkontrolle an die seit Januar geltenden Vorschriften angepasst. Der Bereich für die Gepäckabholung ist nun der einzige Ankunftsbereich für alle Passagiere. Den Flughafen verlassen können sie nur noch durch den zentralen Ausgang C.

Dort wurde eine Zollkontrollstelle unter Leitung der Guardia Civil installiert, die sämtliche Passagiere aus dem Ausland, inklusive der Reisenden aus Großbritannien, passieren müssen. Nach diesem Prinzip wird auch an den Airports in Madrid-Barajas oder Barcelona-El Prat verfahren.

Das geringe Passagieraufkommen am Flughafen von Palma hatte in den ersten Januartagen Abfertigungsprobleme verhindert.

Im Laufe des Umbauprozesses würden bestehende Einrichtungen, die nicht mehr genutzt werden, abgebaut und neue Flächen für Autovermietungen, Fundbüro oder Geschäfte geschaffen, hieß es.

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Die Neugestaltung des gesamten Ankunftsterminals des Flughafens wurde im vergangenen Dezember an die mallorquinische Unternehmensgruppe Sampol vergeben. Für die Arbeiten ist ein Budget von 1,8 Millionen Euro vorgesehen.