Die Demonstranten forderten unter anderem den Rücktritt Armengols.

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Auf Mallorca hat am Samstag die dritte Demonstration der Gastronomiebranche gegen die Schließung der Restaurants und Bars stattgefunden. Mehrere hunderte Demonstranten nahmen an der Kundgebung teil. Vorab hatte die Plattform "la Restistencia balear” zu der Demo aufgerufen. Unter den Teilnehmern befanden sich neben Barbesitzern und Angestellten der Gastrobranche auch Mitarbeiter von Sport-und Fitnesszentren sowie Betreiber von Indoor-Kinderspielstätten.

Trotz des Verbots der spanischen Zentralregierung und des Sturmtiefs "Justine" marschierten mehrere hundert Demonstranten zu Fuß mit. Vorab war lediglich die motorisierte Kundgebung in Form eines Autokorsos genehmigt worden.

Unter anderem fordern die Teilnehmer der Demo den Rücktritt der Balearen-Präsidentin Francina Armengol und eine sofortige finanzielle Unterstützung für Betriebe und Mitarbeiter. Aufgrund der aktuellen Restriktionen sehen sich immer mehr Bars und Restaurants gezwungen, dauerhaft zu schließen.

Die Demonstration startete gegen 11 Uhr am Kongresspalast in Palma. Vor dem balearischen Regierungssitz Consolat de Mar versammelten sich die Demonstranten. Während der Kundgebung wurden Transparente hochgehalten und immer wieder Feuerwerkskörper gezündet.

An den beiden vorherigen Demonstrationen nahmen ebenfalls mehrere Tausend Personen teil. Die erste Kundgebung wurde Mitte Januar nach der Bekanntgebung der verschärften Restriktionen initiiert. Auf Mallorca wird die Schließung von Bars und Restaurants vorerst bis zum 13. Februar aufrecht erhalten. Lokale dürfen lediglich Speisen zur Selbstabholung oder einen Lieferservice anbieten.

(Aktualisiert: 13:54 Uhr)