Auf Mallorca amputierter Motorradfahrer: Deutsche Unfallfahrerin äußert sich

| Mallorca |
Die Unfallfahrerin beim Verlassen des Prädiums der Nationalpolizei in Palma.

Die Unfallfahrerin beim Verlassen des Prädiums der Nationalpolizei in Palma.

Foto: Ultima Hora

Die deutsche Staatsbürgerin, die in Arenal südöstlich von Palma de Mallorca einen Motorradfahrer mit ihrem Range Rover erfasst und schwerst verletzt hatte, hat sich geäußert. Dem zuständigen Richter sagte die Frau laut der MM-Schwesterzeitung unter Tränen, dass sie Fahrerflucht begangen habe, weil sie sehr nervös geworden sei.

Sie habe keinen Alkohol getrunken und auch keine Drogen genommen. Sie habe sich vom Unfallort unerlaubt entfernt, weil sie unter Schock gestanden habe. Bei dem Vorfall am Mittwoch der vergangenen Woche war der Motorradfahrer Carlos R. so schwer verletzt worden, dass ihm ein Fuß amputiert werden musste.

Die 50-Jährige wohnt bereits seit vielen Jahren als deutsche Residentin auf Mallorca. Sie musste dem Richter ihren Pass abgeben und muss jede Woche persönlich im Gericht erscheinen. Das Unfallfahrzeug gehört ihrem Mann. (it)

Kommentar

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Jürgen Stadter / Vor 8 Monaten

Frank hat 100% recht.Es spielt eine große Rolle, ob Deutsch oder deutsche Staatsangehörigkeit. Bitte unterlassen Sie es, den Menschen weiszumachen, daß jeder Besitzer eines Deutschen Passes gleichzeitig Deutscher sei. Jeder weiß, dass dem nicht so ist. Übrigens auch beim tödlichen Unfall eines jungen Mädchens mit Unfallflucht.in Sa Rapita faselten alle von einer Deutschen, war auch eine Osteuropäerin mit deutschem Pass.

Burkard / Vor 8 Monaten

Die Nennung der sozialen Herkunft, nicht nur der Passherkunft, ist doppelt wichtig: Einmal, damit solchen Gruppen weitere Integrations-Hilfen zuteil werden können (wie zB den Passdeutschen, aber muslimischen Grupoenvergewaltigern von Cala Ratjada), zum anderen, damit dadurch nicht alle Deutschen auf der Insel irrtümlich ein(unterbewusstes) “schlechtes Gewissen” bekommen, welches Lebensqualität und Selbstbewusstsein beeinflussen könnte. Denn die Taten des (vermeintlichen) Angehörigen einer Gruppe werden von den anderen “sozialisiert” wie aus der Hirnforschung bekannt ist (Spiegelneuronen im Areal F5 des Cortex). Daher fühlt man sich zB als Verlierer, obwohl in Wirklichkeit ja nur die Spieler der Nationalmannschaft verloren haben. Mit dieser kriminellen Autofahrerin oder Geuppenvergewaltigern haben wir nichts zu tun!. Dann sollten wir auch kein “schlechtes Gewissen” eingeredet bekommen, auch wenn das unter manchen Deutschen der neue Volkssport zu sein scheint. Die genaue Nennug nicht nur der Passherkunft, sondern der sozialen Grundprägungs-Herkunft von Tätern wäre also doppelt wichtig, nicht nur für präventive Eingliederungs-Massnahmen.

frank / Vor 8 Monaten

Wir hatten hier das Problem und die daraus entstandene Diskussion über den sexuellen Übergriff in Cala Rajada.Das waren es auch Deutsche.....Dabei waren es am Ende MAGREB-Herkömmlinge mit deutschem Pass.....Mich stört einfach dieses pauschal deutsche.Und aus meiner Quelle ist die Fahrerin Osteuropäerin (mit deutschem Pass).Man sollte das Kind schon beim Namen nennen.Wenn Latein-oder Mittelamerikaner mit spanischem Pass Mist bauen, wird das meistens erwähnt.Wenn Berichterstattung, dann bitte auch korrekt.Auch wenn's unangenehm ist oder nicht von jedem gewünscht .

Christel von der Post / Vor 8 Monaten

@Frank...wenn sie einen deutschen Pass besitzt, dann ist sie Deutsche, auch, wenn das dir und deinen Kameraden nicht passt. 🙋🏼

Jinete / Vor 8 Monaten

frank, was spielt das für eine Rolle?

Hans B / Vor 8 Monaten

keine Gnade dafür... von wegen Schock, sie meinte halt die typische Art hier, es wird schon keiner gemerkt haben.

frank / Vor 8 Monaten

Sicher, daß die Fahrerin Deutsche oder nur Besitzerin eines deutschen Passes ist ???