Keine U-Haft für angeblich tote deutsche Mallorca-Residentin mit Riesenpudel

| Mallorca |
Beamte der Guardia Civil im Einsatz in Santa Ponça.

Beamte der Guardia Civil im Einsatz in Santa Ponça.

Foto: Ultima Hora

Im Mai sorgte die Festnahme einer deutschen Residentin auf Mallorca für Aufsehen: Die damals 47-Jährige soll mutmaßlich eine Million Euro veruntreut und ihren Tod vorgetäuscht haben. Sie verschwand spurlos.

Dann spürten Detektive sie in ihrem Wohnort Santa Ponsa auf, wie sie ihren Riesenpudel Gassi führte. Am Mittwoch hat die Frau nun vor einem Richter in Palma ihre Identität bestätigen müssen. Jetzt hat sie sich regelmäißig bei der Polizei zu melden. Untersuchungshaft und Reisepass-Einzug erließ ihr der Richter.

Der Anwalt einer Klägerin behält sich dagegen Widerspruch vor.

Kommentar

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Lydia / Vor 5 Monaten

Was hat die Justiz für ein Vertrauen, und das bei 1 Millionen unterschlagenem Geld? Hoffentlich gehen die Anwälte der Klägerseite dagegen vor. In meinem Fall haben sich die Angeklagten aus dem Staub gemacht, in ein paar Tagen hätten sie zum Ermittlungsrichter müssen. Die Polizei hat sie nicht mehr ausfindig machen können. Das Meldegesetz ist zu lasch. Lebten 5 Jahre ohne Anmeldung der Gemeinde, oder Ausländerbehörde. Arbeiteten schwarz und bezogen sogar Krankengeld von der spanischen INSS. Wie so etwas möglich ist??? Mit einer N.I.E können die meisten alles erledigen was sie brauchen. Wer dann Straftaten begeht, hofft auf die lange Verfahrensdauer und kann in der Zeit untertauchen, weiter betrügen oder von der Insel flüchten. Da hat man als Geschädigte/r das Nachsehen, denn bei einer Querella muss man alles selbst bezahlen.