Touristin in den Po gekniffen: Brite soll 3240 Euro Strafe zahlen

| Magaluf, Mallorca |
Der Vorfall ereignete sich in der britischen Touristen-Hochburg Magaluf im Südwesten von Mallorca.

Der Vorfall ereignete sich in der britischen Touristen-Hochburg Magaluf im Südwesten von Mallorca.

Foto: ultimahora.es

Prozess auf Mallorca: Einem 19 Jahre alten Briten droht eine Geldstrafe in Höhe von 3240 Euro wegen sexuellen Missbrauchs, weil er einer jungen Frau in einem Hotelpool in den Po gekniffen hatte. Der Vorfall trug sich im vergangenen Sommer in Magaluf zu.

Bei einer vorläufigen Anhörung vor einem Strafgericht in Palma vor wenigen Tagen konnte keine Einigung erzielt werden. So wird die Hauptverhandlung voraussichtlich in ein paar Monaten stattfinden.

Nach der Darstellung der Staatsanwaltschaft befand sich der Beschuldigte, der im Juli 2020 18 Jahre alt war, stark angetrunken im Hotelpool. Es war gegen gegen 16 Uhr am 28. Juli, als er eine Touristin aus dem Wasser steigen sah. Dabei griff er ihr mit offener Hand ans Gesäß und zwickte es.

Die Französin meldete den Übergriff der Hotelleitung, die wiederum die Polizei einschaltete. Neben der Geldstrafe von 3240 Euro beantragte die Staatsanwaltschaft, dass der Brite der Frau 100 Euro an Entschädigung zu zahlen habe. Dadurch dürfte sich die Geldstrafe für den Beschuldigten auf über 3300 Euro summieren.

Kommentar

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Hans Georg Ziegler / Vor 4 Monaten

Für 3240 Euro lass ich mir den ganzen Tag in den Po kneifen. ABSOLUT LACHHAFT: Kriminelle kommen mit Bewährung davon.

Joschi / Vor 4 Monaten

Jupiter, da stellt sich auch mir die Frage warum der Staat dem Briten nicht die Verfahrenskosten auferlegt (du sprichst ja von Kosten für den Start), und den Rest der kompletten Summe der Frau zukommen lässt.

Jupiter / Vor 4 Monaten

Cashmann: Könnte es sein dass dem spanischen Staat, und nicht nur diesem, bei Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren entsprechende Kosten entstehen..? Was die 100 € für das Opfer betrifft.. wo liegt denn deine Ermessensgrenze für ein Po kneifen..?

Michael Düsseldorf / Vor 4 Monaten

@cashman1 Ein Kniff in den Po ein "sexueller Übergriff"? Eine empörte Frau ein "Opfer"? Mehr Härte, höhere Bestrafung? OMG

cashman1 / Vor 4 Monaten

100 Euro für das französische Opfer und 3.200 Euro für den spanischen Staat? Der Staat bereichert sich am sexuellen Übergriff des Engländers um das 32 fache der Entschädigung, die man dem Opfer zubilligt. Na ja, das ginge auch anders.

Mario / Vor 4 Monaten

@M:... mindestens so verwerflich, wie das ungefragte betatschen fremder Körper, ist Dein überflüssiger Kommentar dazu.

andi / Vor 4 Monaten

Da ist der Brite wohl selber in den Po gekniffen. Gratulation!

Joe der Freche / Vor 4 Monaten

Mit oder ohne Maske?

petkett / Vor 4 Monaten

Was soll das er war betrunken? Gilt Saufen und Drogenkonsum jetzt als Strafmilder, sodas dann alle tun können was sie wollen. Mit Anstand einen trinken, da hat wohl keiner was dagegen.

Darkaa / Vor 4 Monaten

Gut das hier Trunkenheit nicht als minder schuldfähig gegriffen hat. Urteil wird eine Signalwirkung zeigen und vermutl. werden jetzt öfters Übergriffe gemeldet.