Gemeinde Muro wehrt sich gegen Schließungsanordnung für Kultterrassen

| Mallorca |
Hier dürfen nach dem Willen der Küstenbehörde keine Menschen speisen.

Hier dürfen nach dem Willen der Küstenbehörde keine Menschen speisen.

Foto: Ultima Hora

Die Gemeinde Muro im Norden von Mallorca wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die von der spanischen Küstenbehörde angeordnete Schließung einiger Chiringuito-Terrassen am berühmten Strand. Wie am Montag mitgeteilt wurde, legte das Rathaus offiziell Einspruch ein.

Es geht um drei Lokale in Sa Caseta des Capellans, einem besonders ursprünglichen Teil des kilometerlangen Strandes. Dazu zählt das bei Deutschen beliebte Strandlokal Ponderosa.

Die Gemeinde argumentiert, dass die Wirte dringend auf die für den Sommer erwarteten Einnahmen angewiesen seien. Ihnen müsste erlaubt werden, Tische und Stühle auf den überdachten Terrassen mit Meerblick zu platzieren. Die Küstenbehörde hatte im Mai ihr Veto gegen die Strandrestaurants eingelegt.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 6 Monaten

Es mag ja so oder so sein, aber wie es wirklich ist und um was es geht, erklärt ja keiner. Meiner Erinnerung nach, könnte es wohl eher um illegale Ausbreitung der Areale so wie anderen Ortes auf der Insel auch gehen. z.B. Im Nordosten an der Playa von Son Serra de Marina, wo man immer wieder versuchte die Behörden zu hintergehen. Ebenso mit der illegalen Ausbreitung der Terrassen in der Stadt. Also wäre es erst mal wichtig zu erfahren wessen Schuld es ist?

Die Klage über fehlenden Umsatz widerspricht sich doch selbst. Denn wer sich illegal ausbreitet, keine Erlaubnis einholt und die Pacht für öffentlichen Grund nicht bezahlen will, muß aiuch die Folgen tragen. Ganz einfach.