In Magaluf wollte der Brite seinen Jungesellenabschied feiern. | Archiv Ultima Hora

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Richtig daneben ging für einen jungen britischen Touristen der Junggesellenabschied auf Mallorca. Weil ihn ein Richter nicht in seine Heimat ausreisen ließ, fiel seine Hochzeit am nächsten Tag ins Wasser.

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Zuvor hatte der junge Mann freilich etwas anderes ins Wasser geworfen, was dort nicht hingehört: Ein Motorrad, das er mit Freunden in Magaluf gemietet hatte. Für diese Tat wurde er von der Guardia Civil festgenommen, noch bevor er in den Flieger steigen konnte, der ihn zu seiner Braut bringen sollte. Damit nicht genug: Wegen Fluchtgefahr entzog ihm der Richter den Reisepass und erhob eine Kaution von 6000 Euro, die der Bräutigam in spe nicht bei sich hatte.

Pech für den Briten: Das Geld, das er sich aus seiner Heimat überweisen ließ, kam nicht rechtzeitig an. Denn seit dem Brexit gehen die Überweisungen aus dem Vereinigten Königreich durch mehr Filter als noch vor einigen Monaten. So war ihm zwar ein verlängerter Aufenthalt auf Mallorca vergönnt, doch seine Hochzeit hat er verpasst.