Hacker schädigt ehemalige Firma

| Mallorca |
Die Experten der Nationalpolizei für Wirtschaftskriminalität und Technologie-Delikte kamen dem mutmaßlichen Täter auf die Spur.

Die Experten der Nationalpolizei für Wirtschaftskriminalität und Technologie-Delikte kamen dem mutmaßlichen Täter auf die Spur.

Foto: Teresa Ayuga

Die Nationalpolizei auf Mallorca hat einen 31-jährigen Spanier verhaftet. Er wird beschuldigt, sich in das Buchungszentrum seiner ehemaligen Firma gehackt zu haben, die Reservierungen für Hotelzimmern vermittelt. Mehrere Tage lang war des Computersystem des Unternehmens lahmgelegt, weshalb keine Hotelreservierungen möglich waren. Die betroffene Firma beziffert den dadurch entstandenen Schaden auf mehrere tausend Euro.

Als mutmaßlichen Täter ermittelte die Polizei einen IT-Spezialisten, der sich einen externen Zugriff auf das Computersystem verschaffte. Sein Angriff auf die Datenbank des Unternehmens bewirkte, dass jeder, der eine Reservierung in Hotels auf den Balearen und im restlichen Spanien vornehmen wollte, dies nicht tun konnte. Statt dessen erschien die Meldung „Geschlossen wegen Covid-19“, "für weitere Informationen folgen Sie der Spur der Sch…“ sowie ein obszönes Bild.

Der Festgenommene muss sich nun für die von ihm mutmaßlich verursachten Informatikschäden verantworten.

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

rocco / Vor 12 Tage

Der hat das Kleingedruckte nicht gelesen wo steht, dass man nach Ausscheiden so etwas nicht machen darf. Schadenersatz kann schlimmer als eine Geldstrafe sein. Wusste er auch nicht und er hat gedacht: "Mich erwischen sie nicht." Tja, das denken nun bekanntlich alle Straftäter.