Mallorca-Regierung droht trinkfreudigen Jugendlichen massiv

Mallorca |
Ministerin Mercedes Garrido.

Ministerin Mercedes Garrido.

Foto: Ultima Hora

Mit ungewöhnlich harten Worten hat sich die Regierung von Mallorca und den Nachbarinseln vor dem Wochenende an die für die jüngste Coronawelle verantwortlich zeichnenden jungen Leute gerichtet. Es handele sich um einen "Krieg" und es werde "null Toleranz" geben, sagte Mercedes, Ministerin im Amt der Regierungschefin Francina Armengol am Freitag.

Wer daran denke, ein Trinkgelage zu veranstalten oder daran teilzunehmen, müsse wissen, dass sich ihm die gesamte Regierung und all Sicherheitskräfte entgegenstellen würden. Keiner dürfe die angekündigten harten Bußgelder auf die leichte Schulter nehmen. Diese werde jeder "bezahlen", so Garrido.

Ab Samstag werden "Botellón"-Sünder mit mindestens 1000 Euro Strafe belangt. Wer positiv getestet wurde und dennoch an so einem Gelage teilnimmt, muss sogar 5000 Euro berappen.

Mit einem zunächst einen Monat geltenden Versammlungsverbot zwischen 1 und 6 Uhr will die Regierung die hohe Ansteckungsquote auf Mallorca wieder senken.

Kommentar

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M / Vor 1 Monat

Mercedes erklärt den Krieg ...

"die gesamte Regierung und all Sicherheitskräfte entgegenstellen " - bitte den Mindestabstand einhalten ...

"mindestens 1000 Euro Strafe" - für Michael Ammer Peanuts ...

"Versammlungsverbot zwischen 1 und 6 Uhr (...) Ansteckungsquote auf Mallorca wieder senken." unrealistisch & lachhaft!

Alex / Vor 1 Monat

Knallhart durchgreifen! Wer als Ausländer die Strafe nicht zahlt, ein so langes Einreiseverbot aussprechen bis die Multa bezahlt ist!

Adriano / Vor 1 Monat

Jetzt doch schon !!! Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist wird etwas unternommen .

Covidiot / Vor 1 Monat

Die Drohung "mit allen Sicherheitskräften entgegenstellen" entbehrt nicht einer gewissen Komik, nachdem ich gelesen habe, dass der Bürgermeister von Deia geklagt hat, dass die Botellones in seinem Ort nicht unterbunden werden können, weil keine Polizisten da sind. Und dies wäre ein Problem vieler Gemeinden auf Mallorca. Wie war der Spruch aus der Augsburger Puppenkiste: "Gut gebrüllt, Löwe". Kann auch hier gesagt werden.

Ulrike / Vor 1 Monat

gute Idee, wäre aber von Vorteil gewesen, diese Verfahren früher anzuwenden? Ihr hattet es in der Hand....

Henry / Vor 1 Monat

Druck erzeugt Gegendruck. Jetzt wird schon "Krieg" geführt gegen das eigene Volk. Warum nicht mehr Aufklärung und Verständnis? Die ersten Partys in der Stierkampf Arena wurden auch von Seiten der Regierung genehmigt. Darüber spricht niemand.

Freiheit / Vor 1 Monat

Die Mallorca Regierung führt Krieg gegen Jugendliche. Wer hat solche Leute nur gewählt. Ekelhaft. Einfach nur ekelhaft!!!

cura / Vor 1 Monat

Die Massnahmen sind gut, aber nur halbherzig und viel zu spät. Die Politik der langen Leine hat hiernoch nie funktioniert und Rücksichtnahme auf irgendwelche Lobbyisten schon garnicht.

Wolfgang van Wersch / Vor 1 Monat

"Krieg" und "null Toleranz" bedeuten dann standrechtliche Erschießungen, oder? Franco hat ja erst vor 40 Jahren abgedankt....

frank / Vor 1 Monat

Schließt die Strände ab 22.00 Uhr , bremst die massenhafte Einreise aus Risikogebieten wie z.B. England, reagiert auf die Saufgelage in Parks (auch tagsüber), und lasst kein Auge zudrücken durchgehen.Mir als Resident reicht jetzt schon wieder, was ich in vielen Ecken Mallorcas sehe.Und damit meine ich nicht nur die berühmt/berüchtigten Viertel wie Ballermann , Cala Rajada & Co.