Polizei verstärkt Kampf gegen Taschendiebe auf Mallorca

| Mallorca |
Dieser Taschendieb wurde vor einigen Wochen festgenommen.

Dieser Taschendieb wurde vor einigen Wochen festgenommen.

Foto: Ultima Hora

Mit konsequenten Aktionen wollen die Guardia Civil und die spanische Nationalpolizei Mallorca in dieser Hochsaison den Taschendieben ihr kriminelles Tun erschweren. Am Wochenende schwärmten Dutzende Kräfte aus, um diese Kriminellen aus Magaluf zu vertreiben. Dort konzentrieren sich angesichts einer zunehmenden Zahl von Urlaubern diese meist vom Balkan kommenden Personen.

Die Polizisten sammelten Medienberichten zufolge nachts unter Sonnenschirmen und Tretbooten Diebesgut auf. Dort legen die Kriminellen die gestohlenen Gegenstände in der Regel ab.

Der mit dieser Art Kriminalität beschäftigte Kommissar der Nationalpolizei Moisés Pacheco sagte unterdessen der Internetzeitung www.mallorcadiario.com, dass man auch in Palma konsequent handele. Es sei so, dass inzwischen organisierte Banden tätig seien, was früher nicht der Fall war. Man habe es mit in Europa umherreisenden Berufsverbrechern zu tun.

2019 habe man festgestellt, dass die Zahl der zumeist aus Rumänien stammenden Taschendiebe exponentiell zugenommen habe. Deswegen gehe man seitdem zusammen mit der Lokalpolizei Palma verstärkt gegen diese Leute vor. Pro Saison würden 2000 bis 3000 Menschen Opfer von Taschendieben in Palma, zeitweise seien sieben Gruppen aktiv gewesen.

Kommentar

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Spanien hat fertig / Vor 2 Monaten

Die Spanier bekommen es einfach nicht in den Griff! Verstehe das einfach nicht, ebenso wenig wie dass Spanien das einzige Land der Welt ist, in dem jemand mein Haus besetzen darf, und die Polizei ihn dann nicht mehr vor die Tür setzten kann. Wo gibt´s denn sowas , außer in Spanien? Daran ist doch der Staat Schuld. Was sind das denn für Gesetze? Und was die Hauseinbrüche angeht.... ich habe an Häusern z.B.entlang der Costa Blanca oft bis zu vier Schilder von Securityfirmen gesehen, die der Vermieter zum Schutz seines Eigentums bezahlt. In den Foren ist dann aber zu lesen, dass diese Firmen bei Alarm erst viel zu spät auftauchen. Nämlich nachdem die Diebe weg sind. Ganz ehrlich, ich frage mich, ob die nicht zusammen arbeiten. Und ebenso frage ich mich, ob das so eine Art Schutzgeld ist, die die bemitleidenswerten Hausbesitzer den Securityfirmen zahlen, wenn sie bis zu vier Schilder dieser halbseidenen Firmen an ihrem Haus anbringen. Sozusagen als Beweis, das Schutzgel bezahlt zu haben. Also da ist die Mafia in Italien ja noch fairer. Wenn man da Schutzgeld zahlt, wird wenigstens nicht eingebrochen. Mich hat das alles derarat abeschreckt in Spanien (neben den 24 Std. keifenden besoffen Nachbarn), dass ich jetzt in Istanbul lebe. Wunderbar. Keine Gewalt in der U-Bahn wie in Deutschland, viel weniger Einbrüche und Diebstähle als in Spanien. 1000% bessere Immobilienqualität als in Spanien. Wo es immernoch überwiegend Apartmentblocks ohne Doppelverglasung gibt, und das an riesigen lauten Straßen. Unfassbar. Und nicht zu vergessen die sanitären Einrichtungen in spanischen Mietskasernen. Sowas wird in der Türkei abgerissen. Die Bäder in Neubauten in Istanbul, auch in ärmeren Stadtteilen, sehen aus wie in 4 Sterne Hotels in Spanien. Davon können Spanier in den nächsten 50 Jahren nur träumen. Und schau ich mir die Sicherheit im Flughafen in Istanbul an, und denke an die unzähligen Kleinkriminellen die in der Eingangshalle im Flughafen Barcelona nachts herumlungerten, als ich dort mal mehrere Stunden warten musste, dann kann ich nur sagen Spanien ist inzwischen auf dem besten Weg ein Drittweltland wie Venezuela, Guatemala, Mexiko etc. zu werden. Vom Wohnstandard her, von der Vermüllung der Natur und Städte (ja schon länger), aber vor allem von der Kriminalität her. Gott bin ich froh in Istanbul zu sein. :D Ihr könnt ja alle über unseren Präsidenten meckern wie ihr wollt. Aber er kümmert sich wenigstens um sein Land. Und demokratischer ist Spanien auch nicht, das durften wir ja erleben als etliche katalonische Politiker nur aufgrund des gestarteten Referendums weit über zehn Jahre ins Gefängnis sollten. Da geht es der Opposition hier aber besser.

rocco / Vor 3 Monaten

"Man habe es mit in Europa umherreisenden Berufsverbrechern zu tun." Na, woran das wohl liegen könnte ? Ist klar, in der EU kann man sich den Arbeitsplatz frei wählen.

Cubay / Vor 3 Monaten

Es wurde auch Zeit das gegen diese Banden konsequent vorgeht. Was aber irritiert ist die Aussage , dass inzwischen organisierte Banden tätig sind, was früher nicht der Fall war. Wann früher? Vor 30 Jahren? Organisierte Banden gibt es schon seit vielen Jahren.

Adriano / Vor 3 Monaten

Wenn Mallorca etwas an ihren Urlaubern liegen würde außer ihr Geld wäre das Problem schon längst gelöst !!!!

Michel / Vor 3 Monaten

Ich würde mit der Jagd in den Regierungsvierteln anfangen 🥺, die Erfolgsaussichten sind blendend.

Mallemann / Vor 3 Monaten

Taschendieb/*innen bitte!