Strandwächter von Alcúdia fühlen sich ausgebeutet

| Alcúdia, Mallorca | | Kommentieren
Rettungssanitäter am Strand von Alcúdia, der an die berühmte Playa de Muro grenzt.

Rettungssanitäter am Strand von Alcúdia, der an die berühmte Playa de Muro grenzt.

Foto: Ultima Hora

Die am Strand von Alcúdia im Norden von Mallorca zum Einsatz kommenden Lebensretter fühlen sich ausgebeutet. In einem der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora vorliegenden Protestschreiben heißt es, einige Mitarbeiter seien von Arbeitgeberseite "beleidigt" worden. Zudem erhalte man nicht die zustehenden freien Tage.

Die Rettungssanitäter beklagten ferner, dass man ein Woche lang nicht über Defibrillatoren verfügt habe. Auch sonstiges für Einsätze nötiges Material gebe es nicht.

Die Gemeindeverwaltung von Alcúdia schob die Verantwortung von sich und verwies auf eine für die Strandbeschäftigten zuständige Privatfirma. Diese habe eine Lizenz für Liegen und Schirme sowie für die Anstellung der Strandwächter.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

In den Ostseebädern werden folgen Fachkräfte gesucht = Warnemünde "Fachangestellter für Bäderbetriebe / Bademeister / Rettungsschwimmer (m/w/d)"..Die DLRG in Grönitz sucht ebenfall Personal

Stefan / Vor 5 Monaten

@Klaus Äh, ja. Machen doch alle, die an den Strand gehen. Also bei uns übernimmt das das Rote Kreuz. Stärkt das Gemeinschaftsgefühl, man kann eine Freundin kennenlernen und Mittags gibt's nen Brötchen. Haben doch sonst nix zu tun in den Ferien.

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Vorne weg = "Strandwächter" klingt abwertend.

Diese Mitarbeiter sind offiziell als "Rettungsschwimmer/Ersthelfer" ausgebildet. Und dass ist auch in DE kein Spass. Die Anforderungen sind auch körperlich extrem hoch. Wie gut sie sind, haben sie in den letzten Wochen mehrfach gezeigt, sh Artikel im MM als sie halfen, Urlauber vorm Ertrrinken zu retten. Sie müssen auch bei jedem Seegang versuchen Unvernünftige zu retten, wenn die Wellen gefährlich sind. Keiner von uns würde sich das trauen. Also bitte mehr Respekt, denn Se sind auch für Sie da Stefan@

Wenn sie dafür bezahlt werden, so ist das völlig in Ordung. Das Problem auf der Insel ist, dass auch die Service.Firmen reine Profiteure sind und sich mit den Kommunen ständig um Verträge streiten, zum Nachteil der Mitarbeiter und Urlauber, sowas darf nicht sein.

Klaus / Vor 5 Monaten

Klar Stefan, die sitzen freiwillig und vorallem unentgeltlich jeden Tag 10 Stunden am Strand rum, weil sie nichts Besseres mit ihrem Tag anzufangen wissen....

Stefan / Vor 5 Monaten

Wie? Die kriegen noch Geld dafür? Die sitzen den ganzen Tag auf Ihrem Stuhl und drehen Däumchen. Ich dachte, das wäre irgendwie Freiwilligendienst.

Cubay / Vor 5 Monaten

Dann muss man den zuständigen Privatfirmen die Lizenzen eben entziehen und diese an verantwortungsbewusstere Firmen vergeben. Alternativ als Gemeinde die Sache selbst in die Hand nehmen.