Protest an der Playa de Muro in Can Picafort. | Ultima Hora

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Am beliebten Strand von Muro im Norden von Mallorca verschärft sich der Streit zwischen Liegenverleihern und Besuchern, die nur mit Handtüchern auf dem Sand liegen wollen. Am Dienstagvormittag wurden in Can Picafort Protestplakate unter anderem mit der Aufschrift "Der Strand ist für alle da" aufgehängt.

Hintergrund ist das coronabedingte Verbot, sich in jenen Bereichen, wo Schirme und Liegen installiert sind, sich dazwischen auf Sand zu legen. Diese Vorgehensweise hatte in den vergangenen Tagen zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen einigen Verleihern und Strandnutzern geführt. Letztere beklagen, dass es zwischen den Zonen mit Liegen und Mietschirmen nur wenige freie Bereiche gebe, um einen Platz zu finden.

Der Bürgermeister der für einen langen Abschnitt des Strands zuständigen Gemeinde Santa Margalida, Joan Monjo, äußerte, dass es ausdrücklich nicht erlaubt sei, sein Handtuch einfach zwischen zwei Liegen auszubreiten, da sonst keine Mindestabstände eingehalten werden könnten.

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In Bereichen ohne Liegen und Schirme ist es aber derzeit mitunter auch nicht möglich, mehr als 1,50 Meter Distanz zu anderen Besuchern einzuhalten, insbesondere, weil der Strand an der Promenade von Can Picafort recht schmal ist.