Unglück in Cala Mendia: Facebookseite ruft zu Spenden auf

| Palma, Mallorca |

Am Tag nach dem Unglück sperrte die Polizei den Strand der Cala Mendia ab.

Foto: Alejandro Sepulveda

Die Facebookseite "Spotted: Schieder-Schwalenberg" ruft zu einer Spendenaktion für die Familie der zwei in der Cala Mendia auf Mallorca verunglückten Schwestern auf. "Für die Überführung der beiden und den Einsatz vor Ort sind Kosten von ungefähr 25.000 Euro entstanden", schreibt das Portal.

Die Summe sei grob zusammen gerechnet worden. "Die Eltern haben bereits ein Spendenkonto dafür eingerichtet, da viele nachgefragt hatten und helfen wollten", heißt es in dem Facebook-Eintrag. "Auf diesem Wege möchten auch wir einen kleinen Teil dazu beitragen und hiermit möglichst viele Menschen darauf aufmerksam machen und erreichen."

Spenden sind möglich unter: "Volksbank Ostlippe, Trauerhaus Arndt/Paeschke, DE 79 47691200 001183 75 01, Kennwort: Hannah und Vanessa".

Die zwei Frauen im Alter von 23 und 25 Jahren aus Ostwestfalen kamen vergangene Woche an der Ostküste Mallorcas ums Leben. Sie machten auf der Insel Urlaub und gingen nachts mit weiteren Freundinnen baden. An dem Tag herrschte ein Unwetter, sodass es in der Bucht hohe Wellen gab. Sie konnten sich nicht mehr alleine aus dem Wasser retten und erlagen ihren Verletzungen.

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Kommentar

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Roland / Vor 7 Tage

@wala: Völlig richtig. Ich kann es auch nicht verstehen, dass Leute diese günstige Versicherung nicht abschließen.

wala / Vor 8 Tage

So traurig das ist, aber warum schließt man für 8-10 € keine Auslands Reiseversicherung ab, die im Krankheitsfall, Arzt/Krankenhaus Leistung bezahlt? Und, im leider eingetreten Fall, auch für die Rückführung der leider ums Leben gekommenen Frauen aufgekommen wäre? Für den Einsatz vor Ort sind Kosten... Wer stellt da eine Rechnung aus? Die Guardia Civil?