Weitere Flüchtlingsboote erreichen Mallorca und Ibiza

| Mallorca | | Kommentieren
Elf Flüchtlingsboote, sogenannte "Pateras", erreichten in den frühen Morgenstunden Mallorca und Ibiza.

Elf Flüchtlingsboote, sogenannte "Pateras", erreichten in den frühen Morgenstunden Mallorca und Ibiza.

Auf Mallorca und Ibiza sind in der Nacht von Samstag auf Sonntag insgesamt 14 weitere Flüchtlingsboote angekommen. An Bord befanden sich insgesamt 172 Personen. Das erste Boot wurde gegen 2 Uhr nachts vor der Küste von Colònia de Sant Jordi registriert.

Rund eine halbe Stunde später wurden 45 Meilen südlich von Cala Figuera 13 Menschen aus dem Meer gerettet. An diesem Einsatz waren Mitarbeiter der Seenotrettung beteiligt.

Um 3.15 Uhr wurden weitere 13 Personen in Cala Es Codolar in Sant Josep de sa Talaia (Ibiza) geborgen. Unter ihnen befanden sich drei schwangere Frauen, die zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurden.

Bis etwa acht Uhr morgens wurden danach weitere Boote registriert. Die meisten Flüchtlinge, die die gefährliche Mittelmeerroute in sogenannten "Pateras" unternehmen, kommen aus Algerien.

(Aktualisiert: 13.15 Uhr)

Kommentar

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassen und eingeloggt sein.

* Pflichtfelder

Marcel / Vor 3 Monaten

Das sind Migranten bzw “Migrantenboote”, KEINE “Flüchtlinge”: In Algerien gibt es weder Krieg, Verfolgung oder Hungersnot. Oder meinen Sie, wegen dem -sehr verlogenen- Merkel-Slogan “Niemand verlässt seine Heimat ohne Grund!”? Aber dann wären wir Mallorca-Deutschen ja auch alle “Flüchtlinge”, denn wir haben ja auch unsere Heimat verlassen?! - Algerier so zu nennen ist jedenfalls eine Hohn gegen alle, die wirklich auf der Flucht vor Krieg, Hunger oder Vertreibung sind! Und trägt dazu bei, diesen wahrhaft notleidenden Plätze in Europa wegzunehmen.

Cubay / Vor 3 Monaten

Lt. UH sind es mittlerweile 17 Boote mit 217 Insassen. Die Begeisterung in den bisher erschienenen 44 Kommentaren des dortigen Forums hält sich gelinde gesagt in Grenzen. Viele Kommentare sind mit der Aussage von Hajo identisch.

Hajo Hajo / Vor 3 Monaten

Wenn nichts weiter passiert, und keine Gegenmassnahmen ergriffen werden, steigert sich das zur neuesten Fluchtroute. Die Schlepper sind ja nicht doof und Dank moderner Kommunikation sehr gut informiert.

Was tut die Küstenwache eigentlich? Und die Radarsoldaten auf dem Puig Major? Ihre Aufgabe wird durch "Frontex" klar vorgegeben, nämlich den Schutz der EU-Aussengrenzen gegen illegale unkontrollierte Übertretungen.

Denn so wie es jetzt läuft ist es den Illegalen leicht möglich auch Drogen und Waffen etc. auf die Balearen zu schmuggeln und ein eigenes Netz aufzubauen. Ganz davon abgesehen kann keiner ermitteln wieviel Kreigsverbrecher sich einschleichen. Es hilft ja nichts, erst später behördlich feststellen zu könnne, wie sich diese Fragen beantworten? Denn dann ist es zu spät.