Drogenhandel in Son Banya läuft derzeit auf Hochtouren

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Luftbild von der Drogensiedlung Son Banya.

Luftbild von der Drogensiedlung Son Banya.

Foto: Ultima Hora

In der zu Palma de Mallorca gehörenden Drogensiedlung Son Banya laufen die Drogengeschäfte derzeit geschmierter als üblicherweise. In nur einer Woche sei dort ein Umsatz von mehr als einer Million Euro erzielt worden, zitierte die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Dienstag Polizeikreise.

Als Gründe vermuten die Ermittler die Öffnung des Nachtlebens auf der Insel, Weihnachtsfeiern und der näherrückende Jahreswechsel. Gezählt werden diesen Angaben zufolge mehr als 1000 Fahrzeuge, die zum Zweck des Drogenkaufs in Son Banya pro Tag anrücken.

Das Gramm Kokain wird in der Elendssiedlung derzeit für 60 Euro angeboten, bei Marihuana sind es sechs Euro. Auch Heroin wird den Angaben zufolge derzeit in Son Banya feilgeboten. Hinzu kommt Großhandel mit den verbotenen Substanzen an Verkäufer, die woanders auf der Insel damit unterwegs sind.

Kommentar

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Hans Georg Ziegler / Vor 5 Monaten

Baulöwe. Kann ich Ihnen erklären. Bei diesem Gesindel ist finanziell nichts zu holen. Bei den Bürgern und Autofahrern hat man ein leichteres Spiel. Die zahlen schon aus Angst vor Konsequenzen. So einfach ist die Sache. Die Polizei kann bei denen kontrollieren, am nächsten Tag sind die eh wieder frei. Das gleiche läuft in Deutschland. Ich muss jetzt für einen verlorenen Kassenbon insgesamt an die Drecksstadt Krefeld 128 Euro Bußgeld zahlen. Krefeld ist an Dreck und an schlechten Straßen nicht zu überbieten. Das gleiche gilt für die Rot / Grünen, die unser Leben bestimmen wollen. Wann stehen wir auf?

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Na ist doch super. Der erste "Drive In Drogensupermarkt". Soviele Drive In Kunden hat nicht mal der Mäckie an einem Tag.

Hans Georg Ziegler / Vor 5 Monaten

Man braucht die Polizei doch für Corona Verstöße. Ist doch wichtiger als Drogenkontrollen. Die Bürger lassen sich leichter abzocken als die Drogenhändler.

Baulöwe / Vor 5 Monaten

Man kennt das Vespennest und - vermutlich - den Grossteil der Vespen persönlich und mit Namen . Und man weiss , dass sie den Grossteil des Tages dazu nutzen , sich zum vermehren . Kann mir vielleicht jemand erklären , wieso dieser Zustand nicht abgestellt werden kann ?

Cubay / Vor 5 Monaten

Anstatt täglich 1000 Fahrzeuge zu zählen, sollte man vielleicht anfangen diese auch zu kontrollieren.