Gesundheitspersonal auf Mallorca wegen steigender Corona-Infektionen überfordert

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Aufgrund der steigenden Krankheitsfälle kommt es zu längeren Wartezeiten.

Aufgrund der steigenden Krankheitsfälle kommt es zu längeren Wartezeiten.

Auf Mallorca ist das Gesundheitspersonal überfordert. Aufgrund der zahlreichen Krankmeldungen verzeichnen die Gesundheitszentren auf der Insel derzeit einen hohen Patientenansturm.

Nach Angaben der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora melden sich daher immer mehr Gesundheitsmitarbeiter aufgrund von Erschöpfungs- und Angstzuständen sowie Depressionen krank.

Wie die Krankenschwester Ana Company der spanischen Zeitung mitteilte, werden in der Ambulanz in Migjorn derzeit zwischen 180 und 200 Patienten behandelt, vor den Weihnachtsfeiertagen waren es durchschnittlich 50 Personen.

Aufgrund der momentanen Corona-Lage müssen viele Patienen teilweise anderthalb Stunden auf eine Behandlung warten. Laut Mitarbeitern des Ärztezentrums Son Rullán in Palma ist dort derzeit nur eine Person für die Annahme von Covid-Patienten zuständig. So kommt es auch immer häufiger zu verbalen Auseinandersetzungen mit zu behandelten Personen. "Ich verstehe, dass die Nerven bei den Patienten blank liegen. Wir bitten aber um Rücksicht und Verständnis", erklärt Cristina Elías, Krankenschwester des Ärztezentrums Son Rullán.

Seit den Feiertagen im Dezember sind die Corona-Zahlen aufgrund der neuen Omikron-Variante rasant angestiegen. Nach Angaben des balearischen Wirtschaftszirkel "Cercle d'Economía de Mallorca" lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag, 3.Dezember, bei 1268 positiven Fällen auf 100.000 Einwohnern.

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