40 Prozent der Corona-Patienten in Spanien wegen anderer Krankheiten eingewiesen

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Krankenschwester auf einer Intensivstation auf Mallorca.

Krankenschwester auf einer Intensivstation auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

40 Prozent der Corona-Patienten, die in Spanien derzeit stationär behandelt werden, befinden sich dort gar nicht wegen dieser Krankheit. Laut einer Umfrage der Tageszeitung "El País" sind sie dort wegen anderer Beschwernisse und wurden parallel positiv getestet. Im Hospital Clínico in Madrid etwa leide ein Drittel der 100 Corona-Patienten an einer anderen Krankheit. Ähnlich äußerten sich Krankenhausleiter in Sevilla und Barcelona.

Das hängt dem Bericht zufolge mit der Entwicklung der Pandemie zusammen. An deren Anfang seien die weitaus meisten Patienten wegen Corona eingeliefert worden. Das habe sich mit der Zeit verändert. Eine solche Entwicklung werde auch aus einem Land wie Dänemark gemeldet.

Die Krankenhäuser in ganz Spanien sind derzeit trotz der hohen Omikron-Welle nicht überlastet. Deswegen will die Regierung die Krankheit bald als endemisch behandeln und sie einer normalen Grippe gleichstellen.

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