Das neue soziale Hilfspaket will die Prostitution bekämpfen und Transgender-Frauen im Arbeitsmarkt integrieren (Foto: ultima hora)

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Das Dezernat für soziale Gerechtigkeit der Stadt Palma hat die Grundlagen für die Gewährung und finanzielle Förderung für eine Vielzahl sozialer Projekte genehmigt. Im Fokus stehen dabei der Kampf gegen die Prostitution, die Gleichstellung der LGBT-Gemeinschaft und älterer Menschen sowie feministische Aktivitäten.

Dieses von der Stadträtin für soziale Gerechtigkeit, Sonia Vivas, vorgestellte Hilfspaket beläuft sich auf beinah 600.000 Euro und ist im somit Vergleich zu den im Vorjahr gewährten Hilfen um 143 Prozent gestiegen.

Die Stadträtin betonte, dass jedes einzelne Projekt mit maximal 6.000 Euro bezuschusst werden, so dass man davon ausgehen könne, dass etwa 100 Projekten gefördert werden können.

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So ist geplant, Projekte und Aktivitäten zur Unterstützung von Frauen im Prostitutionsmilieu mit 195.000 Euro zu bezuschussen. Diese Hilfe wurde im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent aufgestockt und zielt unter anderem darauf ab, ihnen Alternativen zu bieten, damit sie diese Tätigkeit einstellen können.

Das Programm für ältere Menschen wird mit einem Budget von 170.000 Euro ausgestattet, was einer Steigerung von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. In diesem Fall werden Initiativen bezuschusst, die auf Fragen der Gesundheit und die Verbesserung des Soziallebens dieser Gruppe abzielen.

Die Initiativen für die LGBT-Community erhalten Beihilfen in Höhe von 55.000 Euro. Programme, die den Feminismus unterstützen und weitere, die zur Überwindung häuslicher Gewalt beitragen, erhalten 70.000 Euro. Projekte zur Förderung der Menschenreiche und der Bildung für globale Gerechtigkeit werden mit 100.000 Euro bezuschusst, was einen Anstieg von 33 Prozent mi Vergleich zum Vorjahr bedeutet.