Die Leiche des Urlaubers musste von Polizeitauchern aus 15 Meter Tiefe geborgen werden. | Michels

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Im tödlichen Drama um einen niederländischen Urlauber auf Mallorca, der am Donnerstag von den Felsen der Malgrats-Inseln ins Meer gesprungen war, steht nach der Autopsie nun die Todesursache fest. Der 31-Jährige war nicht durch einen Aufprall auf Felsen im seichten Wasser ums Leben gekommen, wie zunächst in den Medien berichtet worden war. Vielmehr sei der Mann ertrunken.

Die Gerichtsmediziner gehen davon aus, dass der Mann durch den harten Aufschlag auf das Wasser sein Bewusstsein verloren hatte und ertrank. Seinen Lungen seien mit Meerwasser gefüllt gewesen. Die Leiche war aus 15 Meter Wassertiefe geborgen worden. Der verunglückte Felsenspringer hatte sich den Angaben zufolge aus einer Höhe von 22 Metern ins Meer katapultiert.

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Besonders tragisch: Das Unglück fand vor den Augen seiner Frau und seiner beiden Söhnen statt, der ältere von ihnen ist vier Jahre alt. Die Familie hatte ein Ausflugsboot gemietet, um zu der bei Peguera im Südwesten von Mallorca vorgelagerten Inselgruppe zu schippern. Die Frau hatte den Sprung ihres Mannes für die sozialen Medien live gefilmt. Die Angehörigen stehen unter Schock. Nach dem Unglück dauerte es Stunden, bis der Leichnam des Mannes geborgen werden konnte.

Bei dem Toten handelt es sich nach einem Bericht der spanischen MM-Schwesterzeitung Ultima Hora um den ehemaligen Fußballprofi Mourad Lamrabatte. Sein Vereinsklub Vitesse hatte der Familie in einer Internetbotschaft das Beileid ausgesprochen.

Niederländische Medien berichteten ausgiebig über das Unglück. Foto: Ultima Hora