Die Loikalpolizei von Aguilas bei Murcia brachte das Tier seinen Besitzern zurück. | Policia de Aguilas

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Ein Border-Collie ist bei einem Sturm zwischen dem spanischen Festland und Ibiza von der Yacht seiner Besitzer gefallen, um zwei Tage später an einer Playa in der Nähe von Murcia an Land zu gehen. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung "Periódico de Ibiza". Demnach soll die Hündin "Jolie" 100 Seemeilen im offenen Meer um ihr Leben geschwommen sein. Strandbesucher an der Playa de Cope fanden das vollkommen erschöpfte Tier in der Brandung treiben und halfen ihm an Land.

Die Besitzer der Hündin, zwei dänische Skipper, hatten bereits eine Suchanzeige über eine spanische Freundin auf dem Festland aufgeben lassen. Mithilfe des Identifikationschips konnte die Polizei dann die Herrchen informieren, dass ihr Collie das Unglück auf dem Meer überlebt hatte.

Wie der Hund es geschafft hat, ohne Orientierungsmöglichkeiten auf hoher See und über eine so lange Strecke wieder an Land zu finden, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.