Pedro Sánchez während der Pressekonferenz am Samstag. | Screenshot

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Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Samstag im Rahmen einer Pressekonferenz Stellung genommen zur Verlängerung des sogenannten Alarmzustands bis zum 26. April.

Er sagte auch, dass es mit diesen zwei Wochen allein nicht getan sein wird und kündigte an, dass weitere Tage im Ausnahmezustand folgen. „Es wird aber anders sein und ein Teil des wirtschaftlichen und sozialen Lebens wird sich zu erholen beginnen". Dann soll das Leben in Spanien schrittweise wieder hochgefahren werden.

Beobachter gehen davon aus, dass in bestimmten Bereichen wie Büros wohl ab dem 3. Mai wieder gearbeitet werden könne. Bis jedoch Cafés, Bars und Restaurants wieder Gäste bedienen dürfen, wird voraussichtlich mehr Zeit vergehen./p>

Die Maßnahmen des Alarmzustands, also vor allem des Ausgehverbots, hätten bisher gegriffen, man sei dabei, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. „Wenn der Höhepunkt vorbei ist, sind wir in der Lage, die Ausbreitungskurve der Epidemie zu krümmen“, so Sánchez.

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„etzt müssen wir das nächste Ziel in Angriff nehmen, nämlich die Infektionen noch weiter zu reduzieren, damit die neuen Patienten weniger sind als die geheilten. Dazu brauchen wir mehr Zeit und müssen die kollektiven Bemühungen aufrechterhalten.“

Daher werde der Ministerrat, den Empfehlungen der Experten folgend, am kommenden Dienstag die zweite Verlängerung der Alarmbereitschaft um zwei Wochen beantragen. Und dann muss das Parlament zustimmen, was als sicher gilt.

„Sobald die Ausbreitungskurve von Covid-19 deutlich nach unten geht, wird eine neue Etappe eröffnet, eine neue soziale Realität”. Gemeint ist die bevorstehende schwere Wirtschaftskrise. Sánchez sagte, dass der Plan, der derzeit entwickelt wird, Hygiene-, Gesundheits- und technologische Maßnahmen umfasst. Und darüber hinaus auch den Wiederaufbau des wirtschaftlichen Gefüges aufgrund der „bestialischen Auswirkungen” der Coronakrise.

„Niemand wird zurückgelassen, da können Sie sicher sein”, bekräftigte der Regierungschef.

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