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Das EU-Zentrum für Prävention und Krankheitskontrolle ECDC und die Agentur für Flugsicherheit EASA haben an die einzelnen Mitgliedsstaaten appelliert, den in Europa reisenden Personen keine Pflicht-Quarantänen und systematische Tests zuzumuten. Begründet wurde diese eindringliche Bitte damit, dass das Ansteckungsrisiko zwischen Flugreisenden erheblich geringer sei als in der normalen Bevölkerung.

Was die aktuelle epidemiologische Situation angehe, so sei der Prozentsatz importierter Fälle sehr gering. Und es sei auch unwahrscheinlich, dass sie nach oben gingen.

Die in einem Dokument zusammengefassten Aussagen sind allerdings für die Mitgliedsstaaten nicht verpflichtend. Die hatten ihr restriktives Vorgehen gegen Reisende in den vergangenen Monaten deutlich verschärft. Spanien verlangt etwa seit dem 23. November von allen aus dem Ausland ankommenden Personen negative PCR-Testergebnisse.

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Laut ECDC und EASA wäre es besser, dass die Flug-Passagiere gründlich über die Coronasituation im Zielland und über die Schutzmaßnahmen in Airports und Flugzeugen informiert werden. Die Reisenden sollten zudem nicht wie potenzielle Patienten behandelt werden.