Ministerpräsident Pedro Sánchez. | Palacio de Moncloa

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez würde nach eigenen Worten nicht zögern, die Bürger noch einmal in einen harten Lockdown zu schicken. Man habe schließlich mit der Maßnahme vom Frühjahr 2020 eine halbe Million Menschenleben retten können, sagte der sozialistische Politiker bei einem Auftritt vor Parteigängern in der Stadt Mérida.

Der im Rahmen eines sogenannten Alarmzustandes dekretierte Lockdown wurde inzwischen vom spanischen Verfassungsgericht für illegal erklärt, da die Regierung dafür den Ausnahmezustand hätte ausrufen müssen.

Sánchez äußerte, dass er nicht allein gewesen sei, als er die Maßnahme dekretiert hatte. Sämtliche Anhänger der Sozialisten-Partei PSOE hätten hinter ihm gestanden. Er habe dabei die Unterstützung konservativer Parteien vermisst.

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Der Lockdown in Spanien hatte 47 Tage gedauert.