Die beiden verstehen sich: Toni Nadal, Turnierdirektor der "Mallorca Open" und Angelique Kerber während einer Pressekonferenz zum WTA-Rasenturnier. | Teresa Ayuga

Nicht nur die Macher des WTA-Rasenturniers "Mallorca Open" freuen sich auf der Insel mit Angelique Kerber über deren Erfolg in Wimbledon. Die 30-Jährige hat einen Zweitwohnsitz auf Mallorca und hier viele Freunde.

Toni Nadal, Onkel und langjähriger Erfolgscoach von Rafael Nadal, hatte es am Rande der "Mallorca Open", die im Juni in Santa Ponça ausgetragen wurden, geahnt. Er meinte: "Kerber kann Wimbledon gewinnen. Ich habe sie hier beobachtet, ihr Spiel passt perfekt zum Rasentennis." Und so kam es: "Angie" bezwang am Samstag im Finale Serena Williams mit 6:3 und 6:3.

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In Santa Ponça wagte Kerber, die durch den Sieg in der Weltrangliste von Rang zehn auf Platz vier vorrückte, noch keine Prognose für ihr eigenes Abschneiden in London. Auf die Frage, wer Favorit für Wimbledon ist, meinte sie lächelnd "Roger". Die Nachfrage, wer denn bei den Frauen das Rennen machen könnte, ließ sie dann aber unbeantwortet.

Bei den "Mallorca Open" unterlag Kerber schon in der ersten Runde der US-Qualifikantin Alison Riske. Offenbar hat sich das Training auf den Rasenplätzen im Südwesten der Insel trotzdem ausgezahlt und war möglicherweise der Schlüssel zum Erfolg.

Kerber meinte damals, dass die Wimbledon-Vorbereitung auf Mallorca perfekt sei. "Die Qualität der Plätze ist super. Mit England insofern nicht zu vergleichen, als dort das Wetter anders ist. Hier auf Mallorca habe ich die Sicherheit, dass ich spielen kann. Ich liebe die Sonne und den Strand."