Klaus-Michael Kühne (r.) mit seiner Frau Christine (2.v.l.), Matthias Kühn und dessen Lebensgefährtin Norma Duval.

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Dass der HSV den holländischen Kicker Rafael van der Vaart an die Elbe zurückholen konnte, hing an den Millionen des 75-jährigen Transportunternehmers Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel). Der in der Schweiz lebende gebürtige Hamburger finanzierte den Deal. Lange Verhandlungen waren nötig. "Die Entscheidung fiel in der Nacht zum 31. August zwischen 3.30 und 4.00 Uhr bei einem Telefonat in meinem Haus auf Mallorca", verriet Kühne in einem ausführlichen Interview mit der "Welt am Sonntag".

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Kühne lebt zum Teil auf der Insel, er ist hier auch geschäftlich aktiv, wie er in dem Interview verriet. Zurzeit lässt er ein schlossartiges Anwesen, das Castell Son Claret, zum Hotel umbauen. "Die Hotel-Eröffnung ist für April 2013 geplant", bestätigte eine Vertreterin der von Klaus-Michael Kühne initiierten Kühne-Stiftung das Vorhaben auf MM-Anfrage.

Mancher wird sich erinnern: Immobilienunternehmer Matthias Kühn wollte auf der Finca Son Claret zwischen Capdellà und Galilea Golfplatz und Hotel bauen. "Nachdem ich fast zehn Jahre keine Genehmigung bekommen habe, ist Klaus-Michael Kühne mit 50 Prozent als Partner eingestiegen. Später habe ich ihm alles verkauft. Ich freue mich, dass dort jetzt ein tolles Hotel entsteht", so Kühn. Einen Golfplatz plant Kühne nicht. (nimü)